Fünf Verletzte: Erst tritt giftiges Ammoniak aus, dann brennt es im Schwimmbad

Pegnitz - Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Montagnachmittag in Pegnitz (Landkreis Bayreuth): Nachdem nach Reparaturarbeiten im Eisstadion Ammoniak ausgetreten war, mussten neben dem Stadion, das angrenzende Hallenbad "CabrioSol" und die umliegenden Geschäfte evakuiert werden.

Mit Spezialausrüstung ausgestattet, konnte die Feuerwehr das Leck schließen.
Mit Spezialausrüstung ausgestattet, konnte die Feuerwehr das Leck schließen.  © News5

Laut Polizei verletzten sich dabei neben drei Sauna- und Badegästen auch zwei Feuerwehrleute. In der Folge rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften an, um die Verletzten zu versorgen und das Leck zu schließen.

Laut Feuerwehr trat das Gas aus einem Verdichter, der vor rund zwei Wochen repariert wurde und heute erstmals in Betrieb genommen wurde, aus.

Wie es zu dem Austritt kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Nachdem die Feuerwehr - bekleidet mit speziellen Schutzanzügen - das Leck geschlossen hatte, dauerten die Belüftungsmaßnahmen noch mehrere Stunden an. Die Anwohner wurden währenddessen gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Einsatzkräfte sperrten auch eine angrenzende Bundesstraße. Die Warnung wurde am Nachmittag aufgehoben.

Am frühen Abend dann ein erneuter Schreck an der Einsatzstelle: Aus ungeklärter Ursache brach in der Sauna des "CabrioSols" ein Brand aus. Die Löscharbeiten dauerten am Abend noch an.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen zur Brandursache, die zunächst unklar war. Der Schaden wird auf einen sechsstelligen Eurobereich geschätzt, wie die Polizei am Montagabend mitteilte.

Nachdem der Ammoniak-Austritt bekämpft war, brach im benachbarten Schwimmbad ein Feuer aus.
Nachdem der Ammoniak-Austritt bekämpft war, brach im benachbarten Schwimmbad ein Feuer aus.  © News5

Titelfoto: News5

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