Amok-Fehlalarm an Kölner Schule: Evakuierung!

Köln - An einer Gesamtschule in Köln-Mülheim hat es am Freitagmittag einen Amok-Alarm gegeben. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot samt Spezialeinsatzkräften an. Eine verdächtige Person wurde nicht aufgefunden. Die Schule wurde evakuiert, die Schüler mussten das Gebäude verlassen.

Ein bewaffneter Polizist beim Einsatz in Köln-Mülheim.
Ein bewaffneter Polizist beim Einsatz in Köln-Mülheim.  © Lars Jäger

"Im Bereich Köln-Mülheim hat es einen Hinweis auf eine Bedrohungssituation in einer Schule auf der Ferdinandstraße gegeben. Die Polizei ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort und zur Zeit bereits im Gebäude", teilte die Polizei Köln zunächst mit.

Nach einer Durchsuchung kam die Entwarnung. "Bislang kein Hinweis auf eine tatsächliche Bedrohung in Köln-Mülheim. Die Kinder werden gesammelt und betreut."

Spezialkräfte hatten die Schule Klasse für Klasse durchsucht. Lehrer und Kinder mussten sich zunächst in den Klassenräumen einschließen.

Nach der Evakuierung wurden die Kinder in einer Sammelstelle in Köln-Deutz am Kongresscenter Eingang Nord beschützt. Dort konnten Eltern ihre Kinder abholen.

Update, 14.19 Uhr: Keine Verletzten bei Räumung

Wie die Stadt Köln mitteilt, handelte es sich nach Erkenntnissen der Kölner Polizei bei dem heute Vormittag ausgelösten Amokalarm in der Gesamtschule Mülheim in der Ferdinandstraße um einen Fehlalarm. Es gibt keine verletzten Personen.

Update, 13.24 Uhr: Durchsuchung abgeschlossen

Wie die Polizei mitteilt, sei die Durchsuchung des Schulkomplexes abgeschlossen. Die Polizei geht nicht mehr von einer Gefahrenlage aus. Es gebe Hinweise auf einen Fehlalarm

Update, 13.01 Uhr: 250 Schüler werden betreut

Die Stadt Köln teilte am Mittag mit: "Die Anlaufstelle für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Ferdinandstraße ist der Haupteingang des Congress Zentrum der KoelnMesse."

Laut Stadt seien 250 Personen in Betreuung, davon überwiegend Schüler. Kameraden der Berufsfeuerwehr und Mitarbeiter des Schulpsychologischen Dienstes betreuten die Schüler vor Ort.

Die Polizei sperrte das Gebiet um die Schule ab.
Die Polizei sperrte das Gebiet um die Schule ab.  © Lars Jäger

Titelfoto: Lars Jäger

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