Betrunkene Amokfahrt mit Muttis Auto endet vor Gericht

Volltrunken lieferte sich Juri G. (34) eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Volltrunken lieferte sich Juri G. (34) eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Dresden - Er lernt es wohl nie: Bereits viermal stand Juri G. (34) vor Gericht, weil er besoffen Auto gefahren ist, fünfmal, weil er ohne Führerschein unterwegs war.

Weil er sich am 16. April stockbesoffen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei quer durch die Neustadt lieferte, saß er gestern wieder auf der Anklagebank.

„Ich war mit meinem Bruder in Dresden auf Kurzurlaub“, sagte der in Kassel lebende Produktionshelfer gestern. „Dann bin ich alleine in die Kneipe gegangen.“ Dort betankte sich Juri ordentlich, stieg dann ins Auto seiner Mutter und geriet prompt in eine Polizeikontrolle.

„Ich wollte nicht erwischt werden“, gestand er am Freitag. Mit teilweise über 140 Kilometern in der Stunde raste er davon - kreuz und quer durch die Neustadt.

„Wir hatten Probleme dran zu bleiben“, so ein Polizeibeamter, der sich im Streifenwagen dahinter setzte. „Ampeln hat er einfach ignoriert.“

Auf der Königsbrücker Straße war er auch auf der Gegenfahrbahn unterwegs, andere Autos mussten ausweichen.

Erst in der Knappsdorfer Straße konnte Juri gestoppt werden. Stunden später im Krankenhaus hatte er noch immer 2,68 Promille.

Weil er allerdings mittlerweile abstinent lebt und ab 5. Oktober eine Therapie beginnt, kam er nochmal mit einem Jahr auf Bewährung davon.

Fotos: Carsten Rehder/ Christian Essler (xcite Press)


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