Massaker mit 16 Toten: Erfurt erinnert an ersten Amoklauf an Deutscher Schule

Erfurt - 17 Jahre nach dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt findet dort am Freitag ab 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt.

Jedes Jahr versammeln sich viele Menschen vor dem Gymnasium um den opfern zu gedenken.
Jedes Jahr versammeln sich viele Menschen vor dem Gymnasium um den opfern zu gedenken.  © DPA

Schüler und Lehrer wollen an die 16 Menschen erinnern, die bei der Bluttat am Vormittag des 26. April 2002 ums Leben kamen.

Damals hatte ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums elf Lehrer, eine Referendarin, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten erschossen. Danach erschoss sich der 19 Jahre alte Amokläufer selbst.

Das Schulmassaker von Erfurt war das erste dieser Dimension in Deutschland. Der Täter war wenige Monate zuvor der Schule verwiesen worden.

Am Freitag wird für die Opfer die vor wenigen Jahren für diesen Zweck frisch gegossene Schulglocke läuten, zudem werden vor den Gedenktafel mit den Namen der Toten Blumen niedergelegt.

Am Abend gibt es zudem eine Andacht in der Andreaskirche, zuvor wurden hier schon 17 Kerzen entzündet - auch eine für den Täter.

Tausende Blumen sammelten sich 2002 nach dem Amoklauf vor den Türen der Schule.
Tausende Blumen sammelten sich 2002 nach dem Amoklauf vor den Türen der Schule.  © DPA

Titelfoto: DPA

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