Steht VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck vor Wechsel?

Stuttgart - Er ist einer der Garanten für die neuerdings stabile Defensive des Bundesligisten VfB Stuttgart: Abwehrspieler Andreas Beck.

VfB-Verteidiger Andreas Beck (l.) vor BVB-Mittelfeldmann Raphael Guerreiro (r.) am Ball.
VfB-Verteidiger Andreas Beck (l.) vor BVB-Mittelfeldmann Raphael Guerreiro (r.) am Ball.

Der Rechtsverteidiger spielt nämlich im Vergleich zu den meisten seiner Teamkollegen eine durchaus solide Saison.

Und Markus Weinzierl setzt auf den 32-Jährigen!

Seit der Coach seine taktische Formation von Vierer- auf Fünferkette umstellte, ist der in Russland geborene Deutsche in der Verteidigung eine feste Größe.

Zwar spielte Beck auch bei Ex-VfB-Trainer Tayfun Korkut zu Beginn der Hinrunde eine Rolle, doch damals warf man dem ehemaligen Coach häufig eine zu defensive Herangehensweise vor.

Im Gegensatz zu seinem Nachfolger Weinzierl, der zu Beginn seiner Amtszeit immer wieder von offensivem Mut sprach und zunächst immer wieder auf den offensiveren Pablo Maffeo setzte.

Mittlerweile hat Weinzierl allerdings für sich und den VfB das Wundermittel defensive Stabilität im Abstiegskampf entdeckt, wofür Beck unverzichtbar ist.

Doch ausgerechnet jetzt spricht der 32-Jährige über seine offene Zukunft. So könne sich Beck vorstellen, woanders hinzugehen, "auch ins Ausland", wie er am Montag gegenüber dem Fußballmagazin "Kicker" ausplauderte.

Für den VfB gegen seinen Ex-Club TSG 1899 Hoffenheim am Ball: Andreas Beck.
Für den VfB gegen seinen Ex-Club TSG 1899 Hoffenheim am Ball: Andreas Beck.

Zwar sei Stuttgart sein Verein, "hier habe ich das Fußballspielen gelernt und alles, was ich brauche", doch der 32-Jährige wirkt, als könne er etwas Fernweh haben.

Außerdem läuft der Vertrag des langjährigen VfB-Jugendspielers aus.

Ausgerechnet im VfB-Meisterjahr 2007 feierte Beck bei den Schwaben sein Profidebüt, die er nach einem Folgejahr mit wenigen Einsätzen in Richtung Ligarivalen TSG 1899 Hoffenheim verließ. Dort reifte der Rechtsverteidiger schließlich zum gestanden Bundesliga-Profi heran.

Erst 2015 entschied sich Beck, eine neue Herausforderung beim türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul anzunehmen, wo er dann seine ersten Erfahrungen im Ausland machte.

Nach 52 abgespulten Partien für die Türken, kehrte Beck 2017 dann endlich wieder in die Stuttgarter Heimat zurück. Nun könnte er vor dem nächsten Auslandsabenteuer stehen.

Wie schlussendlich die Zukunft des 32-Jährigen aussehen wird, entscheidet sich allerdings erst nach der Saison.

So dürfte es nämlich auch eine Rolle für Beck spielen, ob der akut abstiegsbedrohte VfB in dieser Saison noch den Klassenerhalt schafft. Denn das Abenteuer 2. Bundesliga wird sich Beck im Herbst seiner Profi-Karriere vermutlich nicht mehr antun wollen.

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