Bogen-Profi lädt zur Jagd auf Plastik-Tiere

Andreas Mühle will bei Königswartha einen Parcours für 3D-Bogenschießen aufbauen. Da ballert man Pfeile auf Kunststofftiere.
Andreas Mühle will bei Königswartha einen Parcours für 3D-Bogenschießen aufbauen. Da ballert man Pfeile auf Kunststofftiere.

Königswartha - Mit über 150 Stundenkilometern zischt ein Pfeil durch den Wald und bohrt sich in die Wildsau.

Die bäumt sich zwar nicht auf und kippt auch nicht mal um - trotzdem ist der Schütze glücklich. Denn er hat bei dem Tier aus Kunststoff mitten ins "Kill" getroffen. Bei Königswartha wird demnächst ein Parcours für das 3D-Bogenschießen aufgebaut.

Bereits seit über 20 Jahren betreibt Andreas Mühle sportliches Bogenschießen, hat als Trainer schon so manchen Schützen zum Deutschen Meister getrimmt. Doch der Trend, wie bei einer Jagd auf echt wirkende Tiere zu schießen, fasziniert ihn besonders. Denn anders als beim Zielen auf die Scheibe gibt es beim 3D-Bogenschießen weitere anspruchsvolle Aspekte.

Mühle: "Im Wald gibt es unterschiedliche Lichtverhältnisse und verschiedene Neigungswinkel. Auch die Farben der Tiere haben ihren besonderen Reiz." Inzwischen gibt es für diesen Sport bereits Nationalmannschaften.

An die 30 Tierattrappen in Lebensgröße - von der Ente bis zum Bären - will Mühle auf dem drei Kilometer langen Rundkurs platzieren. Zielgruppe für den Spaß sind nicht nur die rund 1500 organisierten Bogenschützen aus Sachsen. Allerdings gibt es für Laien erst einmal eine richtige Einweisung - Sicherheit geht vor.

Wenn mit dem Aufbau und der Lieferung von Hirsch, Murmeltier und Co. alles reibungslos klappt, wird im Mai die Eröffnung gefeiert. Die Nutzung des Parcours soll zwischen zwölf und 15 Euro kosten.

Info: www.schiessanlage-koenigswartha.de


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