Beerdingungs-Drama bei Fritz Weppers Ehefrau Angela

München - Am 11. Januar starb Angela Wepper mit 76 Jahren tragisch an den Folgen einer Hirnblutung. Der Ex-Mann der Verstorbenen sorgte nun für ein Drama um die Beerdigung und Fritz Wepper (77) lässt sich das nicht gefallen.

Angela Wepper und ihr Mann Fritz auf einer Veranstaltung im Jahr 2009.
Angela Wepper und ihr Mann Fritz auf einer Veranstaltung im Jahr 2009.  © DPA

Auslöser für das ganze Drama war die Ankündigung von Fritz Weppers ehemaliger Geliebten, Susanne Kellermann (44), die Beerdigung besuchen zu wollen. "Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich hingehen werde. Es ist aber meine Entscheidung. Ich bin mir aber sicher, dass Angela es wollen würde, wenn ich dabei wäre. Und Fritz würde es auch sicher freuen", sagte sie der Bild-Zeitung.

Das war Angela Weppers erstem Ehemann, Ferfried Prinz zu Hohenzollern (75) wohl ein Dorn im Auge. "Wenn die dort erscheint, kann sie sich auf was gefasst machen", drohte er gegenüber der "Bild".

Diese Aussage passte Fritz Wepper gar nicht. Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte der 77-Jährige: "Ich bin sehr verwundert und auch menschlich enttäuscht, was sich der Ex-Mann meiner verstorbenen Frau, Ferfried von Hohenzollern, herausnimmt. Wie kann er sich anmaßen, eine trauernde Angehörige von der Beerdigung ausschließen zu wollen und ihr auch noch zu drohen. Mal abgesehen von der Taktlosigkeit, obliegt dies nicht seiner Kompetenz. Außerdem sind Susanne und Filippa für mich voll akzeptierte Familienmitglieder."

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Ferfried von Hohenzollern hatte Susanne Kellermann gedroht.
Ferfried von Hohenzollern hatte Susanne Kellermann gedroht.  © DPA

Wepper weiter: "Auch Angela hatte sich mit ihr lange ausgesöhnt. Die letzte Begegnung zwischen den beiden verlief so harmonisch, dass es mir bei der Erinnerung daran jetzt noch warm ums Herz wird. Es gibt mir Kraft in diesen schweren Zeiten, zu wissen, dass meine Frau in Frieden von uns gegangen ist. Es wäre sicher in ihrem Sinne gewesen, dass Susanne zusammen mit unserer Tochter Filippa der Beerdigung beiwohnt. Trotzdem hat sich Susanne dagegen entschieden, weil sie die Zeremonie nicht durch derlei Grabenkämpfe beeinträchtigen will. Die soll friedlich verlaufen. Genauso friedlich wie Angela von uns gegangen ist, wollen wir sie in Erinnerung behalten. Das hat sie verdient. Ich hoffe, Herr von Hohenzollern respektiert das."

Angela Wepper soll am 26. Januar im Familiengrab auf dem Friedhof in Schlitz beigesetzt werden.

Titelfoto: DPA

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