Rassistischer Angriff in Rostock? Mann mit Hammer ins Gesicht geschlagen

Rostock - In Rostock wurde am Montagabend ein Mann aus Gambia angegriffen und verletzt - das Motiv war vermutlich Ausländerfeindlichkeit.

Eine Sofortfahndung nach den Tätern blieb erfolglos.
Eine Sofortfahndung nach den Tätern blieb erfolglos.  © DPA

Der 35-Jährige sei im Stadtteil Lütten-Klein gegen 19 Uhr von zwei Männern und einer Frau aggressiv rassistisch beleidigt und dann von einem so heftig geschlagen worden, dass er mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gekommen sei, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Vermutlich sei er mit einem Hammer ins Gesicht geschlagen worden. Seine Verletzungen passen dazu, so die Sprecherin. Er habe unter anderem einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung erlitten und müsse operiert werden. Lebensgefahr bestehe nicht.

Erst am Dienstag konnte der Mann auch polizeilich vernommen werden. Der Staatsschutz sucht den Angaben zufolge nun nach einem etwa 20 bis 25 Jahre alten und 1,80 Meter großen Mann mit blonden kurzen Haaren und sportlicher Statur. Er habe Arbeitskleidung und einen Werkzeuggürtel getragen, an dem auch der Hammer und andere Werkzeuge gehangen haben sollen.

Die weibliche Begleitung sei ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt, habe rote mittellange Haare und eine Bobfrisur.

Zeugen, die Hinweise zu dem Tatverdächtigen oder seiner Begleitung geben können, werden dringend gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 zu melden.

Titelfoto: DPA

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