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Alarm im Tagebau-Dorf: Die Bagger kommen immer näher!

Trebendorf - Tag um Tag fressen sich Braunkohlebagger durch die Lausitz, verschlingen ganze Dörfer. Bald werden sie auch Trebendorf (gut 700 Einwohner) erreicht haben.
Uwe Radtke (53) deutet auf den Tagebau. Durch diesen könnte sich alles ändern.
Uwe Radtke (53) deutet auf den Tagebau. Durch diesen könnte sich alles ändern.

Trebendorf - Tag um Tag fressen sich Braunkohlebagger durch die Lausitz, verschlingen ganze Dörfer. Bald werden sie auch Trebendorf (gut 700 Einwohner) erreicht haben.

Dann leben zahlreiche Anwohner direkt an der Tagebaukante, nur 150 Meter vom Abgrund entfernt.

„Als 2008 der erste Trebendorf-Vertrag unterschrieben wurde, wurden wir Randbetroffenen einfach vergessen“, klagt Uwe Radtke (53). Er baute vor 17 Jahren am Waldweg sein Haus.

„Der Bürgermeister hatte damals zugesichert, dass der Tagebau nicht mehr kommen würde." Eine Fehleinschätzung ...

Schon jetzt leben die Anwohner mit Krach und Staub aus dem Tagebau Nochten bei Weißwasser, anderthalb Kilometer entfernt. Wie es werden soll, wenn die Braunkohle über Jahrzehnte hinweg nur 150 Meter vor seinem Haus entfernt abgebaut wird, will sich der Trebendorfer gar nicht vorstellen.

Aufregung in der Gemeinde Trebbendorf.
Aufregung in der Gemeinde Trebbendorf.

In Weißwasser seien es immerhin 500 bis 800 Meter, sagt Radtke.

„Einen gesetzlich festgelegten Mindestabstand der Tagebaugrenze zur nächsten Bebauung gibt es nicht“,
bemerkt Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer.

Ein Versäumnis der Politik, schimpft Radtke. Er hat vor allem Angst um die Gesundheit seiner Familie. „Der Lärm, der Feinstaub und auch die radioaktiven Stoffe, die frei gesetzt werden. Das schert keinen. Hauptsache die verdienen Geld ohne Ende“, ist der Gemeinderat sauer.

Allein am Waldweg seien 30 Eigenheime betroffen. „Wenn Nochten II kommt, hat Schleife das gleiche Problem.“

Thoralf Schirmer versichert jedoch, dass Vattenfall alles tut, um die festgelegten Immissionsgrenzwerte einzuhalten. „Sprühsysteme am Tagebaurand werden eingesetzt. Darüber hinaus wirkt ein bewaldeter Grünschutzgürtel als natürliche Barriere“, nennt er Beispiele.

Außerdem würden die Werte überwacht. „Ja, allein von Vattenfall“, gibt Radtke zu Bedenken.

Der herannahende Tagebau verbreitet Unmut in der Gemeinde.
Der herannahende Tagebau verbreitet Unmut in der Gemeinde.

Auch ein Brief der Bürgerinitiative Waldweg an Ministerpräsident Stanislaw Tillich brachte keine Hilfe.

„Er hat es nicht mal für nötig gehalten, selbst zu antworten“,
ist Radtke enttäuscht. Zudem wird darin nur zugesichert, dass die Grenzwerte eingehalten würden.

Doch die Anwohner wollen weiter kämpfen.

„Entweder die Tagebaukante wird weiter weg gerückt oder sie sollen uns umsiedeln“, fordert Uwe Radtke.

„Andernfalls werden wir protestieren!“

Fotos: André Schulze

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