Tierschützer entsetzt: Frau hortet über 60 kranke Katzen in ihrem Haus

Viele der geretteten Tiere war total dreckig und krank.
Viele der geretteten Tiere war total dreckig und krank.

Bielefeld - Zu einem krassen Fall von Animal-Hoarding ist es in einem Einfamilienhaus in Bielefeld gekommen. Eine Tierschützerin hatte 63 Katzen in ihren Wohnräumen gehalten, bis ihr diese schließlich über den Kopf wuchsen.

Tierschützer holten die zum Teil total verdreckten, kranken und behinderten Tiere aus dem kleinen Häuschen in Eckardtsheim.

"Wegen der erheblichen Vernachlässigung der Katzen als Folge der unhygienischen Haltungsbedingungen und der unzureichenden Versorgung kranker Katzen wurden die Tiere sichergestellt", heißt es von Seiten des Veterinäramtes.

Vier Katzen mussten laut Informationen der Neuen Westfälischen sogar direkt nach der ersten Untersuchung durch einen Tierarzt getötet werden.

Die katzenunfreundliche Haltung und die Anzahl der erkrankten und verletzen Tiere wurden dem Tierschutzverein durch eine Anzeige bekannt. Zurzeit wird ermittelt, in welchem Maße der Frau die Tierhaltung in Zukunft untersagt werde und ob ein Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet wird.

Die meisten Tiere sind mittlerweile in den Tierheimen Paderborn, Detmold und Melle untergekommen und werden dort medizinisch versorgt.

Wer tierlieb ist und gerne eine neue Katze möchte, der kann sich jederzeit dort melden.

Jetzt müssen die Katzen hinter Käfiggittern leben.
Jetzt müssen die Katzen hinter Käfiggittern leben.

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