Meterhohe Schneeberge in Sachsen: Hier werden die Massen jetzt abtransportiert

Annaberg-Buchholz - Die Schneeberge türmen sich im Erzgebirge teilweise meterhoch und verengen die Straßen. Trotz angekündigten Tauwetters ist der Winterdienst im Dauereinsatz und fährt die Schneemassen ab.

Die Bäume am Fichtelberg sind noch immer tief verschneit.
Die Bäume am Fichtelberg sind noch immer tief verschneit.  © Ronny Küttner

Durch die Schneefällen vom vergangenen Sonntag sind die Berge an den Straßenrändern noch einmal kräftig angewachsen. Mancherorts erreichen sie schon bis zu vier Meter Höhe.

In den Städten im Erzgebirge wird das zum Problem. Nicht nur das Straßenschilder in den Schneemassen verschwinden, manchen Straßen, zum Beispiel in Annaberg-Buchholz, sind auch so eng, dass kaum ein Auto durchkommt. Der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Mit Fräsen und Lastern wird der Schnee aus der Stadt geschafft.

In den kommenden Tagen soll es laut DWD auch im Bergland deutlich milder werden. Schon am Donnerstag bleibt das Thermometer im Plusbereich und erreicht drei Grad, im Flachland sind bis zu sechs Grad möglich. Am Wochenende sind Höchstwerte bis 12 Grad drin.

Trotz des Vorfrühlings und einsetzenden Tauwetters wird es im Erzgebirge noch eine Weile dauern, bis der ganze Schnee verschwindet. Das dürfte vorallem die Wintersportler in den Skigebieten freuen. Am Fichtelberg liegen 140 bis 160 Zentimeter Schnee, in Schöneck sind es 96 Zentimeter und auch Augustusburg und Carlsfeld kommen noch auf gut 100 Zentimeter.

In der Karlsbader Straße in Buchholz wird der Schnee abgefahren.
In der Karlsbader Straße in Buchholz wird der Schnee abgefahren.  © Bernd März

Titelfoto: Bernd März

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