"Halt die Fresse, du Schlampe!" Anne Wünsche wehrt sich heftig gegen Mobbing

Berlin - Mit gleich drei Posts wehrt sich Anne Wünsche gegen Mobbing im Netz. Die 27-Jährige weiß nur zu gut, wie es sich anfühlt, gegen Hasskommentare anzukämpfen. Seit der Trennung von Henning Merten kassiert die ehemalige "Berlin Tag und Nacht"-Darstellerin einen Shitstorm nach dem anderen.

Anne Wünsche kämpft schon länger gegen Shitstorms.
Anne Wünsche kämpft schon länger gegen Shitstorms.  © Instagram/Anne Wünsche

Mir ihren Motivationsprüchen zitiert sie unter anderem Bob Marley. Der Tenor ist aber bei allen drei Bildern der gleiche: Lasst Euch nicht unterkriegen!

"Ich weiß, dass ich niemanden dazu bringen kann mit Mobbing aufzuhören oder andere zu beschimpfen, weil sie ihr Leben anders leben. Ich kann aber vielleicht andere ermutigen, die auch mit Mobbing zu kämpfen haben. Nicht ihr macht die Fehler, sondern die, die euch verletzen"*, erklärt sie in ihrer Instagram-Story.

Durch die Motivation-Sprüche, die sie in letzter Zeit immer häufiger gepostet hatte, möchte sie, dass sich ihre Follower stark fühlen. Auf Instagram gebe es einfach unzählige Influencer, die sich eine Scheinwelt aufgebaut hätten. Auch wenn die Wahl-Berlinerin (über 500.000 Follower) selbst mit der Fotoplattform ihr Geld verdient, ist für sie klar: "Ich werde einfach nicht dazu gehören."

Selbst wenn sie es versuchen würde: "Ich gehöre nicht dazu. Wenn alle mit High Heels auf dem roten Teppich rumstiefeln, dann bin ich diejenige - wenn ich überhaupt draufgehe - die mit Chucks hingeht. Und das ist Ok, dass ich so bin. Auch wenn es für viele ganz schlimm ist, dass ich als Mutti Ausschnitt zeige oder wie ich meine Kinder erziehe."

Anne Wünsche und Henning Merten waren jahrelang ein Paar.
Anne Wünsche und Henning Merten waren jahrelang ein Paar.

Es sei überhaupt nicht schlimm: "Nur, weil ganz viele es anders vorleben, heißt es nicht, dass ich auch so leben muss. Ich muss nicht perfekt sein, sondern glücklich. Und Leute: Ich bin glücklich."

Auch wenn Anne Wünsche mittlerweile die Kommentarfunktion unter ihren Bildern ausgeschaltet hat, hält der Fan-Hass weiter an. Sie erhält weiterhin Hasskommentare, wie "Halt die Fresse, du Schlampe. Deine Kinder sollte man dir wegnehmen du Stück Dreck" - meist von immer denselben Leuten. Davon unterkriegen lässt sich die Influencerin aber nicht.

"Meine Zeit ist ein bisschen wertvoller, als mir eine Story von jemanden anzugucken, der mich nicht interessiert oder sogar aufregt und dann noch zu kommentieren." So etwas lasse sie nicht mehr an sich ran. "Es ist wie ein Werbespot. Wenn man es nicht sehen will, dann guckt man es sich nicht an und schaltet einfach weg."

Es gibt aber auch Menschen, die können nicht so locker damit umgehen und genau diese wolle sie erreichen. "Genau diesen Menschen möchte ich zeigen: Kämpft weiter! Wenn du der Meinung bist: Das ist dein Weg. Dann ist das auch dein Weg! Lass dich nicht von irgendwelchen Leuten beeinflussen, die meinen dich verändern zu müssen. Halte dich von solchen Menschen fern. Du schaffst das."

*Rechtschreibung übernommen

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