30.000 Ecstasy-Pillen und 1,3 Kilo Koks per Post verschickt!

30.000 Ecstasy-Pillen wurden per Postpaket verschickt (Symbolbild).
30.000 Ecstasy-Pillen wurden per Postpaket verschickt (Symbolbild).  © Oliver Berg/dpa

Ansbach - Rauschgift per Post: Nach umfangreichen Ermittlungen ist eine international operierende Drogenhändlerbande aufgeflogen, die ihre Geschäfte online betrieb - im Darknet, dem dunklen Teil des Internet.

Die Ermittler gehen davon aus, dass drei Rauschgifthändler in Hunderten Fällen Drogen in Postpaketen an ihre Kunden in Deutschland und im Ausland verschickten.

Gegen die Dealer sowie drei Abnehmer aus Mittelfranken und Dortmund wurden Haftbefehle erlassen.

39 Kilogramm Amphetamin, 30.000 Ecstasy-Tabletten, 6,5 Kilogramm des Ecstasy-Wirkstoffs MDMA und 1,3 Kilogramm Kokain seien sichergestellt worden, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Ansbach.

Angeboten wurden die Substanzen im sogenannten Darknet, einem verschlüsselten Marktplatz im Internet. Bezahlt wurde mit der digitalen Währung Bitcoins.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa


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