Anschlagsgefahr: Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen zu Weihnachten

Italienische Polizeibeamte 2016 in Mailand, nachdem der europaweit gesuchte mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde.
Italienische Polizeibeamte 2016 in Mailand, nachdem der europaweit gesuchte mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde.  © DPA

Rom - Angesichts der Anschlagsgefahr verschärft Italien zu Weihnachten die Sicherheitsvorkehrungen.

An Orten großer Menschenansammlungen, etwa an öffentlichen Plätzen und Sehenswürdigkeiten, würden die Kontrollen verstärkt, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa nach einem Treffen des nationalen Sicherheitskomitees im Innenministerium am Mittwoch.

Es sei ein hohes Maß an Wachsamkeit gefragt, hieß es.

Auch im vergangenen Jahr waren die Sicherheitsvorkehrungen zu den Feierlichkeiten angezogen worden - einen Tag vor Heiligabend war der Berliner Attentäter Anis Amri nahe Mailand erschossen worden.

Von einem Terroranschlag blieb Italien anders als Deutschland, Frankreich oder Großbritannien aber bislang verschont.

Die Militär- und Polizeipräsenz an Flughäfen, Bahnhöfen und wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem Petersdom oder dem Kolosseum in der Hauptstadt Rom ist ohnehin hoch.


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