Anstieg des Goldpreises – Karatbars erklärt mittels Fakten die Gründe!

Deutschland – Der Goldpreis ist seit geraumer Zeit in einer Aufwärtsspirale, die unterschiedlichen Entwicklungen zugrunde liegt. Kürzlich notierte der Wert für das Edelmetall bei circa 1.692 US-Dollar. 

Das entsprach einem Höchstwert innerhalb der letzten sieben Jahre. Der derzeitige Kurs beläuft sich auf 1.364 Euro. Über die Gründe für die aktuelle Marktlage wissen die Goldexperten der Karatbars International GmbH Bescheid.

Der anhaltende Anstieg des Goldpreises hat seine Gründe.
Der anhaltende Anstieg des Goldpreises hat seine Gründe.  © hamiltonleen / Pixabay

In der Finanzwelt werden Gold die Eigenschaften wertstabil und krisenresistent zugeschrieben. 

Charakteristika, die dem Edelmetall den Status als sicheren Hafen an der Börse eingebracht haben. Genießt Kapitalschutz die höchste Priorität, setzen Anleger und Investoren ihr Geld auf Gold, um die größtmögliche Sicherheit zu generieren. 

Die Konsequenz ist ein Preisanstieg des Edelmetalls. Dabei ist solch eine Entwicklung von diversen Faktoren abhängig, die wie einzelne Zahnräder in einem Gesamtkonstrukt fungieren.

Das wissen auch die Experten von Karatbars, die ihr Geschäftsmodell um das kostbare Gold aufgebaut haben. Sie legen die Gründe für die Preisentwicklung offen.

Anhaltende Niedrigzinspolitik

Der Finanzmarkt besteht aus vielen Teilchen in Form von Staaten, die sich allesamt in Größe und auch Einfluss voneinander unterscheiden. 

Die größte Macht strahlen dabei die Vereinigten Staaten aus, die mit dem US-Dollar die Weltwährung stellen. Dementsprechend wirken sich Veränderungen jeglicher Natur, die den Dollar betreffen, auf das weltweite Finanzsystem aus.

Bereits seit einiger Zeit fährt das Federal Reserve System (FED), auch bekannt als die US-Notenbank, die Schiene der Niedrigzinspolitik, um Kapital auf den Markt zu spülen und Liquidität zu gewährleisten.

Im gleichen Atemzug ist der Dollar aufgrund des niedrigen Zinsniveaus unter Druck geraten, so dass Investoren aus allen Teilen der Welt weniger Geld angelegt haben. Der schwächelnde Dollar wiederum stärkt mitunter die Position des Golds und macht es für Investoren interessant.

„Das Edelmetall ist für sie automatisch preiswerter“, erklären die Experten von Karatbars. „Dadurch wird letztlich auch die Nachfrage kräftig angekurbelt, was den Goldpreis in die Höhe schnellen lässt.“

Die lockere Geldpolitik der USA hat sich mittlerweile wie ein Lauffeuer ausgebreitet und andere Länder sahen sich gezwungen, ebenfalls den Geldhahn weit zu öffnen. 

Auch die Europäische Zentralbank, Australien, Neuseeland und Japan setzen auf eine Niedrigzinspolitik. Die wirtschaftsunterstützenden Maßnahmen fördern die Attraktivität des Golds und lassen den Preis weiter steigen.

Ausbruch des Coronavirus

Unvorhergesehene Ereignisse und Situationen, die das Weltgeschehen entscheidend beeinflussen, sind wichtige Indikatoren für Aktienkurse und entscheiden über das Wohlwollen der Anleger an der Börse. 

Dabei müssen es nicht immer Begebenheiten mit internationaler Reichweite sein, um Einfluss auf das Anlegerverhalten auszuüben. Doch wenn eine Epidemie wie das Coronavirus auf dem Vormarsch ist, reagiert der Markt umso heftiger. Dieser Umstand betrifft letztlich auch den Goldpreis.

Seit das Virus seine ersten Todesopfer auf dem europäischen Kontinent gefordert hat, ist der Preis für das Edelmetall nochmals beträchtlich nach oben geschossen.

„Die Anleger fürchten durch das Coronavirus einen Mehrwertverlust in vielen Wirtschaftszweigen und verschieben ihr Kapital in den sicheren Hafen des Goldes. 

Deshalb stehen sie derzeit Schlangen bei zahlreichen Goldshops. Hierbei kann es sich besonders rentieren, Gold in kleinen Stückelungen, beispielsweise in Form von Cashgold Scheinen oder Goldcards, zu erwerben“, sagen die Experten von Karatbars.

Die Ausbreitung greift bereits in das alltägliche Leben ein und zwingt die Gesellschaft zu Verhaltensänderungen, die durch die gesetzgebenden Staaten verordnet wurden. So hat die Schweiz im Zuge der anbahnenden Epidemie Großveranstaltungen ab 1.000 Personen untersagt, um das Ansteckrisiko einzudämpfen. 

Italien hat besonders mit dem Virus zu kämpfen und hat nun verordnet, Fußballspiele der ersten Liga, der Serie A, ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

„Es sind diese Einschnitte, die das öffentliche Leben beeinflussen und die Investoren und Anleger zu einer Flucht ins Gold treiben“, so Karatbars. „Solange der Virus omnipräsent ist und eine Eindämmung nicht in Sicht ist, wird die hohe Goldnachfrage anhalten. Dadurch steigt auch der Preis für das Edelmetall.“

Handelskonflikt – USA vs. China

Geopolitische Spannungen sind zu jeder Zeit auf dem Planeten vorzufinden. Viele dieser Konflikte bekommt die breite Öffentlichkeit nicht einmal mit und dennoch üben sie auf irgendeine Art und Weise Einfluss auf das menschliche Treiben aus. 

Wenn sich jedoch zwei Großmächte miteinander anlegen, hält die Welt zumindest auf wirtschaftlicher Ebene den Atem an. Genau dieses Szenario herrscht seit 2018 im Zuge des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China vor, der entscheidend für den Goldpreisanstieg verantwortlich ist.

Der Ursprung des Handelsstreits dürfte auf das Handelsbilanzdefizit der USA gegenüber China zurückzuführen sein, das von US-Präsident Donald Trump bereits während seines Wahlkampfes im Jahre 2016 thematisiert wurde.

Während des Konflikts zwischen den Großmächten wuchs das Defizit sogar an und wies zeitweise ein Rekordhoch von 43,1 Milliarden US-Dollar auf. Zudem bezichtigte Trump China des Diebstahls geistigen Eigentums, was die Situation noch weiter eskalieren ließ.

Im Zuge der Entwicklungen wurden Strafzölle von beiden Nationen verhängt, um sowohl ein Zeichen in Form von Sanktionen zu setzen, als auch die heimischen Märkte zu schützen. Die US-Regierung legte Importzölle auf Solarzellen, Panels, Waschmaschinen, Stahl, Aluminium und letztlich auch auf alle Importe aus China. Das Reich der Mitte reagierte auf das Vorgehen der USA und verhängte ebenfalls Strafzölle, wobei die Zölle um bis zu 25 Prozent erhöht wurden.

„Der Handelskonflikt dauert bis heute an und betrifft viele Wirtschaftsbereiche, in denen Investoren ihr Geld angelegt haben“, verrät Karatbars. „Aufgrund der unsicheren Situation fürchten die Anleger um ihr Kapital und ziehen es von den dementsprechenden Märkten ab. In der Konsequenz sinken die Kurse in diesen Bereichen, was einen Wertverlust bedeutet. Diesen will man über das Gold wieder auffangen. Es gleicht prinzipiell einer Kausalitätskette.“

US-Konflikt mit dem Iran

Eine der älteren Fehden der jüngeren Vergangenheit herrscht zwischen den USA und dem Iran, die am 03. Januar diesen Jahres erneut entflammte. 

Die geopolitische Spannung zwischen den beiden Staaten lässt sowohl die Märkte in den Vereinigten Staaten als auch auf dem europäischen Kontinent nicht unbeirrt und zwingt die Anleger zum Handeln. Zu groß sind die Sorgen, dass ein militärischer Erstschlag seitens der USA bevorsteht.

Der Auslöser des Konflikts fußt auf der Ermordung von Qusem Soleimani, einer der wichtigsten iranischen Generäle. Er wurde von einer US-Drohne auf irakischem Boden getötet. Soleimani war Kommandeur der Quds-Brigaden, die von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation eingestuft werden. 

Die Tötung ist bis heute international umstritten, da die Rechtmäßigkeit angezweifelt wird. Ein Verstoß gegen das Völkerrecht steht ebenfalls im Raum. 


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