AC/DC heizten 80.000 Fans in Dresden ein!

Die Fans standen schon am Vormittag in der Flutrinne, warten auf den Einlass.
Die Fans standen schon am Vormittag in der Flutrinne, warten auf den Einlass.

Dresden - Wahnsinn! 80.000 Fans pilgerten am Sonntag zum AC/DC-Konzert in die Dresdner Flutrinne. Schon am Mittag standen die ersten Fans in einer langen Schlange.

Die 500 Sicherheitskräfte hatten viel zu tun, allein die Malteser waren mit 100 Helfern vor Ort. Das legendäre AC/DC-Konzert begann zwar um 20.30 Uhr, ab 14 Uhr öffneten bereits die Tore: das lockte Hunderte Fans schon am Vormittag ans Konzertgelände.

Für die besten Plätze standen die Dresdner geduldsam an. Doch die Veranstalter ließen die Rocker erst mit Verspätung (14.35 Uhr) auf das Gelände.

In ganz Dresden zogen am Nachmittag Menschen mit AC/DC-Shirts singend durch die Stadt. Die Vorfreude war riesig. Der Einlass erfolgte ausschließlich über die Pieschener Allee. Die Schlachthofbrücke war auch für Fußgänger nicht begehbar. Bei Facebook schrieben die Dresdner: "Die Stadt ist dicht" oder "massenhaft Fans unterwegs".

Das Konzertticket galt zwischen 11 Uhr und 4 Uhr als KombiTicket für den Nahverkehr im VVO-Verbundraum. Damit konnte kostenlos mit Bus, Straßenbahn, S-Bahn, Regionalzug und Regionalbahn gefahren werden. Die Verkehrsbetriebe hatten Sonderbahnen und -busse im Einsatz. Ab 13 Uhr fuhren die Linie 9 und Sonderlinie E9 im Fünfminutentakt zur Flutrinne.

Die Haltestellen „Alberthafen“, „Messering“ und „Messe Dresden“ wurden nach dem Konzert aus Sicherheitsgründen nicht bedient.

So lief das Konzert

Lead Gitarrist Angus Young (60) und Sänger Brian Johnson (67) heizten den 80.000 ein.
Lead Gitarrist Angus Young (60) und Sänger Brian Johnson (67) heizten den 80.000 ein.

Rund zwei Stunden dauert die infernalische Rock-Kanonade mit Krachern vom neuen Album und bekannten Hits, wie „T.N.T“, „Highway To Hell“ und „Shoot To Thrill“.

Mit den fetten Riffs von „Rock or Bust“ startet die Show punkt Dreiviertel neun mit Vollgas. Superstimmung, Tausende Arme recken sich zum Himmel, während Angus Young (60) in schwarzer Schuluniform und grünem Basecap seine schwarze Gibson malträtiert und mit Sänger Brian Johnson (67) wie ein Irrwisch über die Bühne fegt.

Eine imposante Lichtshow und zwei Riesen-Vidoewände machen die Performance komplett.

Zu „Whole Lotta Rosie“ thront eine gigantische aufblasbare Puppe über der Bühne, und Gänsehaut-Feeling pur gibt‘s, als vor „Hells Bells“ die Höllenglocke läutet. Die Stimmung kulminiert, als zum krächzenden „For Those About To Rock“ von Brian Johnson Kanonen in den Dresdner Abendhimmel abgefeuert werden. Die Krönung eines gigantischen Konzerts.

Der Tag in Bildern

Die Fans von AC/DC standen vor den Einlasstoren.
Die Fans von AC/DC standen vor den Einlasstoren.
Die Stimmung sechs Stunden vor dem Konzert ist gut.
Die Stimmung sechs Stunden vor dem Konzert ist gut.
Das Mega-Konzert sichern 500 Securitykräfte ab. Um 14:30 Uhr öffneten sich die Einlassschranken.
Das Mega-Konzert sichern 500 Securitykräfte ab. Um 14:30 Uhr öffneten sich die Einlassschranken.
Die Fans ...
Die Fans ...
An der "Fressmeile" vor dem Einlass. Männer sind durchaus in der Überzahl ...
An der "Fressmeile" vor dem Einlass. Männer sind durchaus in der Überzahl ...
"Teuflisch" geht's an den Dixis zu ...
"Teuflisch" geht's an den Dixis zu ...
Knutsch.
Knutsch.
... noch geht's nicht los.
... noch geht's nicht los.
... aber man sieht, die Spannung steigt.
... aber man sieht, die Spannung steigt.
Auf den Elbwiesen bekommt man/frau was von der Vorband mit!
Auf den Elbwiesen bekommt man/frau was von der Vorband mit!
AC/DC lohnt sich - für jeden anders ...
AC/DC lohnt sich - für jeden anders ...
20:27 Uhr
20:27 Uhr
20:36 Uhr
20:36 Uhr
20:45 Uhr: Gleich geht's los!
20:45 Uhr: Gleich geht's los!

Fotos: Steffen Füssel


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