Nach emotionalem Europa-League-Playoff gegen Straßburg: Strafen en masse für die Eintracht

Frankfurt am Main - Bundesligist Eintracht Frankfurt kommt das Fehlverhalten der eigenen Fans in der Europa League teuer zu stehen.

Im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Racing Straßburg hatte Ex-Eintracht-Kicker Ante Rebic (Re.) die rote Karte gesehen.
Im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Racing Straßburg hatte Ex-Eintracht-Kicker Ante Rebic (Re.) die rote Karte gesehen.  © DPA/Arne Dedert

"Wegen des Werfens von Gegenständen, des Abbrennens von Pyrotechnik und des Blockierens von Treppen" in den Quali-Spielen gegen Racing Strasburg wurden die Hessen am Freitag von der Europäischen Fußball-Union mit einem Teilausschluss der Zuschauer und einer Geldstrafe in Höhe von 58.000 Euro belegt.

Das teilte der Club selbst mit. Im nächsten Heimspiel am 24. Oktober gegen Standard Lüttich muss ein Block auf der Haupttribüne oberhalb des Spielertunnels gesperrt werden.

Sportdirektor Bruno Hübner wurde zudem von der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA mit einer Sperre für ein weiteres Spiel belegt. Der 58-Jährige war im Play-off-Rückspiel gegen Strasburg nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichtergespann und Mitgliedern der Strasburger Mannschaft auf die Tribüne verbannt worden.

Die automatische Sperre für eine Partie, die Hübner am Donnerstag gegen den FC Arsenal (0:3) verbüßt hatte, wurde auf zwei Spiele erhöht. Die Eintracht berät noch über die mögliche Einlegung von Rechtsmitteln.

Außerdem wurde auch der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic nach seiner Roten Karte in Diensten von Eintracht Frankfurt in der Europa-League-Qualifikation gesperrt.

Saftige Strafe für Ex-Adlerträger Ante Rebic

Der 25-Jährige, der inzwischen auf Leihbasis zum AC Mailand gewechselt ist, war im Playoff-Rückspiel gegen Racing Strasburg am 29. August (3:0) vom Platz gestellt worden und hatte auf dem Weg in die Kabine das Schiedsrichter-Gespann beleidigt. Das hatte nun eine Fünf-Spiele-Sperre zur Folge.

Rebics neuer Club war vor Beginn der laufenden Saison allerdings wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play von den Europapokal-Wettbewerben ausgeschlossen worden, sodass der Kroate seine Sperre vorerst nicht absitzen kann.

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