Wahnsinn: So teuer könnte Rebic für die Eintracht werden

Frankfurt - Im vergangenen Sommer war es wahrscheinlich das alles überschattende Thema: Bleibt Ante Rebic (24) bei Eintracht Frankfurt oder geht er? Letztlich wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt und der bullige Stürmer verlängerte sein Arbeitspapier. Doch sollte ein Verkauf doch noch stattfinden, müssen die Adlerträger wohl vorher tief in die Tasche greifen, um letztlich voll zu profitieren.

Ganz schön viel Kohle, Ante: Bis zu zehn Millionen könnte die Eintracht für die Weiterverkaufs-Klausel von Ante Rebic (Mi.) an die Italiener aus Florenz überweisen.
Ganz schön viel Kohle, Ante: Bis zu zehn Millionen könnte die Eintracht für die Weiterverkaufs-Klausel von Ante Rebic (Mi.) an die Italiener aus Florenz überweisen.  © DPA

Der kroatische Nationalspieler und Vize-Weltmeister von 2018 kam für schlappe zwei Millionen Euro vom italienischen Klub AC Florenz und spielte sich mit einer herausragenden Spielzeit 2017/18 bei der SGE in den Fokus renommierter Klubs. Ein Wechsel zum FC Bayern München, nach England oder Spanien schien so gut wie sicher.

Die Vertragsverlängerung schien am Ende nur möglich, weil man Rebic ein fürstliches Gehalt (rund 4,5 Millionen Euro) zusicherte und somit vermied, dass sich noch ein weiterer namhafter Akteur aus dem Kader des DFB-Pokalsiegers verabschiedete.

So günstig war Rebic damals jedoch nur zu kriegen, weil der Serie A-Klub noch eine Ablöse-Klausel besitzt, die den Italienern angeblich bis zu 50 Prozent der erzielten Ablösesumme sichern würde. Dem möchten die Eintracht-Bosse einen Riegel vorschieben.

Um das zu erreichen, sollen die Frankfurter laut Informationen der Bild-Zeitung dazu bereit sein, bis zu zehn Millionen Euro an den finanzschwachen italienischen Erstligisten zu überweisen.

Geld, das man dort nur zu gut gebrauchen könnte. Ein Weiterverkauf des 24-Jährigen könnte dann immer noch auf sich warten lassen, hatte er doch erst im Sommer seinen Vertrag bis zum Jahr 2022 verlängert.

Dass die Eintracht sich noch nicht mit einem Verkauf Rebics beschäftigen muss und viel eher auf ein starkes Comeback nach verhaltener Hinrunde hoffen kann, bestätigte jüngst auch Sturmpartner Sebastién Haller (24).

"Er fühlt sich gut, viel besser als in der Hinrunde. Er wird auf jeden Fall noch stärker spielen", so der Franzose. Und auch seine Kumpels aus dem Balkan, Filip Kostic, Mijat Gacinovic und Luka Jovic könnten ein weiterer Grund für Rebic sein, noch lange am Stadtwald zu verharren.

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