Rebic will sich "vielleicht verändern"! Frankfurt-Interesse an 1,97-Franzosen?

Frankfurt - Die Eintracht hat bislang nicht nur Qualität, sondern auch in der Kaderbreite an Substanz verloren. Nun scheint man sich bei den Adlern jedoch mit einem Sturmtank von RC Straßburg Alsace zu beschäftigen.

Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic basteln am Kader für die kommende Saison.
Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic basteln am Kader für die kommende Saison.  © Arne Dedert/dpa

Sportvorstand Fredi Bobic (47) hat aktuell alle Hände voll zu tun. Sebastien Haller folgte dem Lockruf der Premier League (und wohl auch des Geldes), Luka Jovic tat das, was man eben tut, wenn einen Anruf vom wohl größten Verein der Welt bekommt. Der Wechsel von Keeper Kevin Trapp stockt zudem.

Zu allem Überfluss beginnt kommende Woche die Europa-League-Qualifikation gegen den FC Flora Tallin.

"Wir müssen nicht von heute auf morgen jemanden präsentieren", sagte Trainer Adi Hütter im "Kicker". Doch bei genauerer Betrachtung könnte insbesondere der Sturm der Hessen noch zum Problem werden.

Auch diese Saison spielt man (voraussichtlich) auf drei Hochzeiten. Bundesliga, DFB-Pokal und, je nach Ausgang der Qualifikation, auch wieder in der UEFA Europa League.

Doch reicht eine Offensive mit Ante Rebic, Gonçalo Paciência und Dejan Joveljic für eine weitere Mammut-Saison aus?Letzterer ist 19 Jahre jung - viel Talent, viele Parallelen zu seinem Vorgänger Luka Jovic, aber auch viele Fragezeichen. Joveljic ist zwei Jahre jünger als Jovic. Beide im serbischen Bijeljina geboren, beide eine Vergangenheit bei Roter Stern Belgrad, beide 1,82 Meter groß und beide vom Spielstil ähnlich.

Doch ist die Kopie bekanntlich selten besser als das Original. Ob man von dem 4-Millionen-Mann letztlich ähnliches erwarten kann, lässt sich nicht seriös beantworten und wäre dem Youngster gegenüber auch nicht gerecht.

Bleiben also noch Rebic und Paciência, von denen man weiß, was man erwarten kann.

Rebic-Verbleib keineswegs in Stein gemeißelt

Ludovic Ajorque scheint auf dem Zettel von Fredi Bobic zu stehen.
Ludovic Ajorque scheint auf dem Zettel von Fredi Bobic zu stehen.  © Screenshot/ Twitter RC Straßburg Alsace

Doch kann man von Ante Rebic überhaupt noch was erwarten im Frankfurter Trikot? Adi Hütter schätzt die Situation um den 25-Jährigen ganz nüchtern ein: "Ante hat vielleicht Möglichkeiten, vielleicht will er sich verändern, vielleicht will er aber auch dableiben." Auch er kennt die Mechanismen im Profi-Fußball: "Manchmal geht es schnell".

Dem Vernehmen nach prüft insbesondere Inter Mailand die Verpflichtung des Kroaten. Die Nerazzurri suchen nach einer Alternative zur 1A-Lösung Romelu Lukaku (26) von Manchester United.

Somit hat man im Worst-Case "nur noch" Paciência (24) für den Sturm. Aus diesem Grund wäre die ein oder andere Alternative nicht schlecht.

Laut der "L’Équipe" beschäftigt sich Fredi Bobic aktuell mit dem 1,97 Meter-Hühnen Ludovic Ajorque vom französischen Erstligisten Racing Straßburg. Der 25-Jährige erzielte letzte Saison neun Tore in 25 Spielen, bereitete zudem einen weiteren Treffer vor.

Ajorque hat noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2022 bei den Franzosen. Der Marktwert des Torjägers, der erst vergangenen Sommer aus der Ligue 2 zu Racing gewechselt war, liegt aktuell bei rund vier Millionen Euro.

Für die Frankfurter nach den Verkäufen von Haller und Jovic also mehr als stemmbar.

Ante Rebic war einer der Eckpfeiler der Frankfurter Erfolgsgeschichte der letzten beiden Jahre.
Ante Rebic war einer der Eckpfeiler der Frankfurter Erfolgsgeschichte der letzten beiden Jahre.  © Silas Stein/dpa

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