Anti-Terror-Maßnahme: Schärfere Kontrollen am Flughafen Leipzig/Halle

Seit Freitag gibt es auch am Flughafen Leipzig/Halle einen Datenabgleich eines jeden Reisenden mit der Fahndungsdatei. (Symbolbild)
Seit Freitag gibt es auch am Flughafen Leipzig/Halle einen Datenabgleich eines jeden Reisenden mit der Fahndungsdatei. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig/Halle - Seit Freitag gelten schärfere Grenzkontrollen. Auch Fluggäste des Flughafens Leipzig/Halle müssen mit Verzögerungen rechnen.

"Die zusätzlichen Fahndungsmaßnahmen bedeuten für die Betroffenen nur einen geringfügigen, zusätzlichen Zeitaufwand. Die Passkontrolle dauert jeweils nur ein paar Sekunden", sagte Christian Meinhold von der Bundespolizei in Pirna auf Anfrage von TAG24.

Seit Freitag werden die Personalien sämtlicher Reisender beim Überschreiten der Außengrenze des Schengen-Raumes mit einer Fahndungsdatei abgeglichen. Erstmals betroffen sind auch EU-Bürger. An der kroatischen Grenze kam es jedoch bereits am Samstagabend, also nur 24 Stunden nach Inkrafttreten der Änderungen des Schengenabkommens, zu Durchfahrten ohne Passkontrolle (TAG24 berichtete).

An den mitteldeutschen Flughäfen hält man sich jedoch an die Bestimmungen. "Die Bundespolizei bittet die Reisenden um Verständnis, sollte es dennoch in Einzelfällen zu Verzögerungen kommen, denn die Maßnahmen dienen einzig allein der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger aller Mitgliedstaaten der EU", so der Sprecher der Bundespolizei.

"Ein schengenweit einheitlich hohes Kontrollniveau ist eine der richtigen und notwendigen Antworten auf die zunehmende terroristische Bedrohung in Europa."


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0