Polizeistreife mit Pflasterstein beworfen: Antifa bekennt sich zu Hass-Attacke

Berlin - Nach der Attacke mit einem Pflasterstein auf eine Polizeistreife in Alt-Treptow in der Nacht zu Samstag ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht.

Beamte sichern Spuren auf der ehemaligen Eisenbahnbrücke.
Beamte sichern Spuren auf der ehemaligen Eisenbahnbrücke.

Wie auf der linken Internetplattform "Indymedia" zu lesen ist, bekennt sich die Antifa zu der Hass-Attacke auf das Polizeiauto. Dabei berufen sich die mutmaßlichen Täter "gegen jeden Faschismus", heißt es dort. Demnach sei von Hass gegenüber der Polizei und "zivilen Kräften" die Rede, der den Ausschlag für die Attacke gab.

Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von TAG24 erklärte, stimmen derartige Mitteilungen auf der Plattform für gewöhnlich. Demnach könne die Spur ins linksradikale Milieu führen. Der Fall befindet sich in der Bearbeitung. Der Polizeiliche Staatsschutz des LKA hat die Ermittlungen übernommen, wurde weiter mitgeteilt.

Rückblick: Bei der Attacke auf eine Zivilstreife am Samstagmorgen auf der Bouchéstraße wurde ein Polizist von Splittern getroffen, zwei erlitten einen Schock. Die Steinewerfer konnten flüchten. In einer ersten Meldung vom Samstag war von Unbekannten die Rede (TAG24 berichtete).

 Ein Stein traf und durchschlug dabei die Windschutzscheibe.
Ein Stein traf und durchschlug dabei die Windschutzscheibe.  © Morris Pudwell

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