Platzt der Barca-Deal? Griezmann soll zum Atletico-Trainingsauftakt!

Madrid - Das Transfer-Hick-Hack um den französischen Weltmeister Antoine Griezmann von Atletico Madrid geht in die nächste Runde.

Antoine Griezmann wartet auf eine Einigung der beiden LaLiga-Kontrahenten.
Antoine Griezmann wartet auf eine Einigung der beiden LaLiga-Kontrahenten.  © Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Im Poker um den 28-Jährigen wird es immer unübersichtlicher. Seit Wochen ist klar, dass der FC Barcelona und der Weltmeister von 2018 in der kommenden Saison gemeinsam auf Titeljagd gehen wollen.

Doch eine Einigung mit dem Hauptstadt-Klub steht noch immer aus.

Griezmann und Barcelona läuft die Zeit davon. Im Mai hat Griezmann bereits seinen Abschied von den "Rojiblancos" verkündet, mit dem FC Barcelona schien der neue Arbeitgeber auch so gut wie sicher. Aber eben nur so gut wie.

Bis heute konnten sich beide Verein nicht auf einen Wechsel verständigen.

Atletico wirft den dem Messi-Klub unter anderem unlautere Methoden vor, weil die Katalanen hinter ihrem Rücken wohl bereits im Februar mit Griezmann verhandelt und sich im März bereits mit ihm über einen Wechsel verständigt haben.

Der Vizemeister der vergangen LaLiga-Saison ließ unter anderem verlauten, dass man "seine tiefste Empörung über das Verhalten der beiden Parteien, insbesondere über das von Barcelona" ausdrücken möchte.

Darüber hinaus erwarte man seinen Stürmer, der in Madrid noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2023 besitzt, am Sonntag zum Trainingsauftakt.

Semedo die letzte Chance für Griezmann-Wechsel?

Der Schlüssel zum Griezmann-Transfer? Nelson Semedo.
Der Schlüssel zum Griezmann-Transfer? Nelson Semedo.  © Foto: Tony Avelar/AP/dpa

Ursprünglich war die festgeschriebene Ablösesumme für den 70-fachen französischen Nationalspieler auf 200 Millionen Euro taxiert. Barcelona zögerte das offizielle Angebot bis in den Juli hinaus.

Grund hierfür ist eine Klausel im Griezmann-Vertrag: Ab dem 01. Juli 2019 reduzierten sich ebenjene 200 Millionen um 80 Millionen auf "bloß" mehr 120 Millionen Euro.

Darüber hinaus wolle der FC Barcelona die 120 Millionen nicht auf einen Schlag zahlen, das Geld lieber in Raten abstottern. Eine Aussage, die für die Führungsetage in der Hauptstadt das Fass zum überlaufen brachte. Die Fronten scheinen maximal verhärtet.

Wie die spanische Zeitung "Marca" meldet, könnte einzig die Personalie Nélson Semedo die aktuell letzte Chance für einen Wechsel des Linksfußes zum 21-fachen spanischen Meisters sein.

Der Außenverteidiger steht dort noch bis 2022 unter Vertrag. Atletico hat mehrfach sein starkes Interesse an einer Verpflichtung des Portugiesen bekundet - Barca hingegen hat einen Wechsel des 25-Jährigen bislang jedoch kategorisch ausgeschlossen.

Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu gibt sich in der "Marca" noch käpferisch und will "in den nächsten Stunden" noch einmal Kontakt zu Atletico aufnehmen. "Barcelona wirft im Fall Griezmann nicht das Handtuch" so die Zeitung und titulierte dazu passend: "Es herrscht Krieg um Griezmann".

Das Objekt Barcas- Begierde - Antoine Griezmann.
Das Objekt Barcas- Begierde - Antoine Griezmann.  ©  Foto: Uncredited/AP/dpa

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