Neunjährige vergewaltigt! Erhaltet Ihr Post von der Polizei, wart Ihr vielleicht in der Nähe

Mit diesem Fahndungsbild sucht die Polizei nach dem Täter.
Mit diesem Fahndungsbild sucht die Polizei nach dem Täter.  © Landeskriminalamt NRW

Aplerbeck - Über ein Jahr ist es her, seit bei einer Pferdekoppel des Stadtteils Aplerbeck in Dortmund ein neunjähriges Mädchen missbraucht wurde.

Ein Mann hatte sie angesprochen und zu einem Feld gelockt, wo er über sie herfiel. Seitdem versucht die Polizei akribisch, den Täter aufzuspüren. Doch auch ein veröffentlichtes Fahndungsbild brachte bislang keinen Erfolg.

Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, verfolgen die Beamten jetzt allerdings eine neue Methode, um den Täter zu stellen. Wer sich zur Tatzeit in der Nähe des Missbrauchs befand, könnte womöglich bald Post von der Polizei bekommen.

Denn mit der Hilfe von Mobilanbietern haben die Ermittler Zugriff auf die Daten der Handynutzer,die in der nächstgelegenen Funkzelle gemeldet waren. Egal wo man sich gerade aufhält, das Telefon sendet ein Signal an so eine Funkzelle und dann an die Mobilfunkstation.

Mit einer Sondergenehmigung konnten nun die Daten eingelesen werden. “Alle ermittelten Anschlussinhaber werden von der Polizei überprüft, ohne dass ein konkreter Tatverdacht gegen den jeweiligen Handynutzer besteht”, so ein Absatz aus dem Schreiben, dass verschickt wurde.

Ob man mit dieser Strategie tatsächlich den Täter ausfindig machen kann, wird sich zeigen. Laut den Beamten ist es ja auch möglich, dass sich der Mann während der Tat ein Handy geliehen hatte.


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