Aprilscherze? Kamera-Bussard und Kölner Stadtreinigung mit Mode-Linie

Köln - Achtung, nicht jede Meldung, die Ihr heute lest, stimmt. Solltet Ihr über verrückte Geschichten stolpern, kann es sich sehr gut um einen Aprilscherz handeln. Was heute der "Prank" ist, ist schließlich schon lange am 1. April als Aprilscherz verbreitet.

In Hagen setzt die Polizei nach eigenen Angaben am 1. April einen Kamera-Bussard zur Aufklärung auf.
In Hagen setzt die Polizei nach eigenen Angaben am 1. April einen Kamera-Bussard zur Aufklärung auf.  © Polizei Hagen

Auch in Köln und NRW könnt Ihr über so manchen Aprilscherz stolpern.

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) räumen demnach nicht nur auf, sondern wollen jetzt eine eigene Mode-Linie herausbringen.

"Wir setzen Trends und das nicht nur bei der Müllentsorgung - bald könnt ihr mit unserer Spring / Summer 2019 Streetwear Collection ein modisches Statement in Köln setzen", scherzte das Unternehmen am 1. April.

Dazu zeigten die AWB ein buntes Bild ihrer Kollegen in modisch praktischer Arbeitskleidung. Obwohl die Kleidung wirklich gut aussieht, dürfte es sich wohl doch um einen witzig gemeinten Aprilscherz handeln.

Wobei, vielleicht eröffnen die AWB auch bald einen Flagship-Store auf der Kölner Schildergasse für ihre scherzhaft angekündigte "Streetwear Collection."

Drucker ersetzt den Tätowierer!

Auch die Stadtbibliothek macht bei den Aprilscherzen mit und zeigte am 1. April ein neues Gerät aus dem "Makerspace".

Die Erfindung: Ein programmierbarer Drucker, der tätowieren kann. Das klingt erstmal realistisch, doch die Ankündigung lässt aufhorchen.

"AutoInk – Tätowierungen zum Selbermachen!" schreiben die Autoren auf der Blog-Seite. "Ab sofort könnt ihr euch eure Tätowierungen selbst auftragen.Kostenlos. Eigenständig. Unkompliziert. Schnell. Schmerzfrei."

Ganz fehlerfrei laufe der angebliche Tattoo-Drucker aber noch nicht. In Tests habe es zwei kleinere Unfälle gegeben.

Polizei Hagen setzt auf Kamera-Bussard

In Hagen setzt die Polizei ab sofort auf einen Bussard in der Polizeiarbeit. Das teilte die Polizei ausgerechnet am 1. April mit und zeigte ein Foto von Bussard "Lennart". Der Vogel soll mit einer Kamera aus großer Höhe Aufklärungsarbeit leisten, hieß es.

"Außerdem wird er darauf dressiert, mit seinen scharfen Augen Verkehrsverstöße zu erkennen und beweissicher mit der Kamera aufzuzeichnen", so die Polizei Hagen über die angebliche Arbeit von Bussard "Lennart".

Ein Hinweis auf den Aprilscherz: Lennart stamme aus der Gattung der Buteo Aprilis, der April-Bussarde.

Kölner als Trikotsponsor bei Borussia Mönchengladbach?

Der Kölner Weinkeller hat in der Kategorie "Verkorkst" auf seiner Webseite ebenfalls eine Botschaft am 1. April verkündet. Das Kölner Unternehmen werde nach eigenen Angaben von Borussia Mönchengladbach Trikot- und Weinsponsor, wenn dem Verein der Sprung in die Champions League gelingt.

Dann soll nicht nur in der VIP-Ebene der Champagner fließen, sondern auch alle Altbier-Stände gegen Weinbars ausgetauscht werden, hieß es. Motto: "Champus statt Pyros".

Auch am Konzept der Champagnerduschen solle gefeilt werden, hieß es großspurig. Mal sehen, was nach dem 1. April noch von diesem Sponsoring übrig bleibt.

Kölner Zoo macht besonderen Elefanten-Kaffee

Auch der Kölner Zoo nahm am Montag, dem 1. April, seine Besucher aufs Korn oder auf die "Kaffeebohne". So gab der Zoo an, fortan besonderen Elefanten-Kaffee anzubieten. Der Kaffee sei besonders, da die Elefanten im Kölner Zoo die ganzen Bohnen essen, verdauen und wieder ausscheiden. Dadurch ergebe sich ein

"Die Tiere verdauen das Fruchtfleisch und scheiden anschließend die Kaffeebohne wieder aus", so der Kölner Zoo über die verfütterten Kaffeekirschen.

Die ungewöhnliche Form der Kaffeebohnenveredelung erfolgt in ähnlicher Weise mit Schleichkatzen in Asien. Sie findet bei Kaffeeliebhabern in aller Welt aufgrund des unverwechselbaren Aromas immer größeren Anklang, so der Zoo in seiner scherzhaften Mitteilung.

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