Gefahr Aquaplaning: Das solltest Du auf keinen Fall im Auto machen

Regensburg - Bei Regen erhöht sich die Gefahr von Aquaplaning auf den Straßen. Wann kommt es zu dem Phänomen und wie solltest Du im Ernstfall reagieren?

Gerade im regnerischen November kann es zum sogenannte "Aufschwimmen der Reifen" auf einem Wasserkeil kommen, so die Polizei Niederbayern. Das ist gefährlich, denn weder Lenken noch Bremsen ist möglich, wenn das Auto keinen Kontakt zur Straße hat.

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Wo tritt Aquaplaning auf?

Überall da, wo ein erhöhter Wasserstand auftritt, kann es zum Aquaplaning kommen. Das heißt zum Beispiel dort, wo Regenwasser nicht richtig ablaufen kann, also in Senken, Unterführungen Spurrillen oder Kurven.

So erkennst Du Aquaplaning:

Wenn die Lenkung leichtgängig ist, der Motor durchdreht und ein vorausfahrendes Fahrzeug keine Fahrspuren hinterlässt, kannst Du bei nasser Fahrbahn von Aquaplaning ausgehen. Das Phänomen tritt nicht nur bei schnellem Fahren auf.

Meist kommt es sehr plötzlich und ist nur schwer rechtzeitig zu erkennen, erläutert die Polizei und rät zu einer vorausschauenden und defensiven Fahrweise. Dabei solltest Du das Licht einschalten und genügend Abstand zum Vordermann einhalten.

Im Ernstfall: So solltest Du Dich bei Aquaplaning verhalten:

Wenn Du mit dem Auto ins Schwimmen gerätst, solltest Du den Fuß vom Gas nehmen, Auskuppeln und das Lenkrad gerade halten. In Kurven sollten die Räder eingeschlagen bleiben. Mache keine heftigen Lenkbewegungen und beschleunige erst wieder, wenn die Reifen Kontakt zur Straße haben.

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Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn


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