Rapper unter Polizeischutz: Bushidos Frau schießt gegen Arafat

Berlin - Neue Runde im Streit zwischen Bushido und dem Arafat Abou-Chaker? Lange Zeit war es ruhig zwischen dem Rapper und dem Berliner Clan-Boss. Nun hat sich die Ehefrau von Bushido, Anna-Maria Ferchichi, auf Instagram zu Wort gemeldet - und schießt wieder einmal gegen den gebürtigen Berliner.

Bushido und seine Ehefrau Anna Maria Ferchichi.
Bushido und seine Ehefrau Anna Maria Ferchichi.  © DPA/Screenshot Instagram

In ihrer Instagram-Story teilte die 37-Jährige einen Beitrag von der Fanpage "ersguterjunge". Darin heißt es: "Mann nennt Bushido einen 31er...wie nennt man aber diesen krassen Gangster hier der durch seine Aufnahmen sein gesamtes Umfeld in Knast bringen wird. Freunde, Geschäftspartner und sogar seine eigenen Brüder wurden von ihm abgehört bzw aufgenommen! Was hattest du mit diesen Aufnahmen vor? #Arafatderechte31er." (Rechtschreibung übernommen)

Der Ausdruck "31er" wird vor allem in der Hip-Hop-Szene, sowie unter Kriminellen gerne verwendet. Gemeint ist damit ein Verräter, der andere an die Polizei verpfiffen hat.

Die Vierfachmutter ergänzte den Post daraufhin noch mit den Worten: "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."

Hintergrund des Posts: Bei einer Razzia in der Luxus-Villa des Clan-Chefs im letzten November sicherte die Polizei sein Handy - mit pikantem Inhalt. Es sollen zahlreiche mitgeschnittene Gespräche auf dem Telefon gefunden worden sein, zum Teil mehrere Stunden lang. Auch Aufzeichnungen mit seinem ehemaligen Schützling Bushido sollen sich auf dem Handy befinden (TAG24 berichtete).

Bushido und Arafat waren jahrelang Geschäftspartner.
Bushido und Arafat waren jahrelang Geschäftspartner.  © DPA

Nicht das erste Mal, dass die Schwester von Sängerin Sarah Connor mit Arafat aneinander gerät. So schoss Anna-Maria Ferchichi bereits mehrfach in ihren Instagram-Stories gegen Abou-Chaker, bezeichnete ihn unter anderem als "krank".

Vor einem Jahr gab Bushido die Trennung von seinem einstigen Geschäftspartner und Trauzeugen bekannt. Seitdem überschlugen sich die Ereignisse.

"Natürlich haben wir Angst, dass jemand aus Rache auf mich oder meinen Mann schießt. Eigentlich rechnen wir jeden Tag damit. Aber wir blenden das aus. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig", erklärte Bushidos Frau damals im Stern-Interview mit dem Stern.

Die Angst vor Rache schien nicht ganz unbegründet gewesen zu sein. Mitte Januar kam Arafat überraschend in Untersuchungshaft. Der Vowurf: Er soll Komplizen gesucht haben, um Frau und Kinder des Rappers zu entführen. Bushido und seine Familie stehen seitdem unter Polizeischutz.

Titelfoto: DPA/Screenshot Instagram

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