38.000 neue Angestellte gesucht! Mit Kuschelkurs gegen den Fachkräftemangel!

Dresden - Die Lage ist ernst: Bis zum Jahr 2030 gehen über die Hälfte von Sachsens Staatsbediensteten in Rente. Nun versucht die Staatsregierung mit einer eigenen "Arbeitsgruppe Wertschätzung" das Personal zu umschmeicheln. Denn Fachkräfte werden immer knapper.

Die Staatskanzlei in Dresden. Der Freistaat will sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.
Die Staatskanzlei in Dresden. Der Freistaat will sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.  © Steffen Füssel

Konkret muss die Regierung 38.000 neue Angestellte und Beamte finden, ergab schon 2016 die Analyse einer Personalkommission.

Eine "spezielle Situation", so Staatskanzlei-Chef Oliver Schenk (50, CDU) auf Anfrage von Petra Zais (62, Grüne).

Beim Personalmarketing soll Wertschätzung als Handlungsziel in jeder einzelnen Behörde "noch stärker" etabliert werden. Nun gibt es sogar eine ministeriumsübergreifende AG Wertschätzung!

Ziel: Ein Handlungsprogramm, um die Arbeit der Bediensteten "sichtbar" zu würdigen, Gesundheit, Motivation und Bindung zu fördern.

Und der Freistaat als Arbeitgeber soll bei den Mitarbeitern positiv wahrgenommen werden. Denn sie seien die wichtigsten Markenbotschafter.

Vorschläge für die Umsetzung sollen bald dem Kabinett präsentiert werden. Übrigens: "Die Feststellung von Defiziten beim wertschätzenden Umgang mit den Landesbediensteten ist nicht Zielstellung der Arbeit der Arbeitsgruppe", so Schenk.

Am Montag stellt Ministerpräsident Michael Kretschmer (43, CDU) die neue Arbeitgebermarke "Mach was Wichtiges - Arbeiten im öffentlichen Dienst Sachsen" vor.

Staatskanzlei-Chef Oliver Schenk (50, CDU) setzt auf Wertschätzung. Der Freistaat braucht tausende neue Mitarbeiter.
Staatskanzlei-Chef Oliver Schenk (50, CDU) setzt auf Wertschätzung. Der Freistaat braucht tausende neue Mitarbeiter.  © Thomas Türpe

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