Arbeitslosenquote sinkt: "Berliner und Brandenburger Arbeitsmarkt bleibt robust"

Berlin/Potsdam - Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist nach einem leichten Anstieg zu Jahresbeginn im Februar wieder gesunken.

Bernd Becking: "Der Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg bleibt robust".
Bernd Becking: "Der Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg bleibt robust".  © DPA

153.053 Frauen und Männer waren arbeitslos, 2.785 weniger als im Januar, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte.

Die Arbeitslosenquote sank auf 7,9 Prozent und lag damit 0,8 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. "In Berlin und in Brandenburg bleibt der Arbeitsmarkt robust", sagte der Berliner Agentur-Leiter Bernd Becking. Besonders Langzeitarbeitslose profitierten.

Berlin zählt noch immer zu den Bundesländern mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Jedoch entstanden auch 2018 mehr als 50.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Stadt.

Der Zuwachs von rund 53.000 lag zwar etwa ein Zehntel unter den beiden Vorjahren, entspricht aber noch immer mehr als dem Doppelten des bundesweiten Durchschnitts. Zugleich zogen 2018 weniger Neubürger in die Stadt.

Die Arbeitslosenquote deckt nicht alle Erwerbslosen ab. Es fehlen beispielsweise Menschen, die kurzfristig arbeitsunfähig sind oder sich weiterqualifizieren. Rechnet man sie hinzu, erhält man die sogenannte Unterbeschäftigung. Sie betraf im Februar 1.111 Frauen und Männer mehr als im Januar, insgesamt waren es 221.097.

Sinkt nun auch die Zahl der Jobcenter-Besucher?
Sinkt nun auch die Zahl der Jobcenter-Besucher?  © DPA

Die Zahl der Brandenburger ohne Arbeit ist im Februar zurückgegangen.

86.087 Menschen waren arbeitslos gemeldet und damit 778 weniger als noch im Januar, wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte.

Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man die Zahl mit Februar 2018 vergleicht.

Damals hatte es noch gut 8.100 Arbeitslose mehr gegeben. Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zu Januar nicht verändert und lag weiterhin bei 6,5 Prozent.

Obwohl die Zahl der Arbeitslosen von Januar bis Februar insgesamt zurückging, sieht es speziell bei Jugendlichen - also den 15 bis unter 25-Jährigen - in Brandenburg anders aus. Die Arbeitslosenzahl stieg um 287 auf 5.924, wie es weiter hieß.

Im Dezember waren in Brandenburg 854.300 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das waren 15.100 mehr als noch ein Jahr zuvor.

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