Sturmtief "Fabienne" wütet über Deutschland: Tote und Chaos bei Bahn- und Flugverkehr Top Update Keine Beförderung! Maaßen wird Sonderberater im Innenministerium Top Wurde eine junge Frau mit Absicht überfahren? Top Chaos am Flughafen Frankfurt: Sturmtief sorgt für Flugausfälle Top Gut versichert? Jährlich werden über 300.000 Fahrräder gestohlen! 2.821 Anzeige
8.785

ARD-Report: So schlimm müssen Menschen für Goldbären schuften

Die Ard haben mal genau überprüft, wie Haribo Goldbären hergestellt werden. Das Ergebnis des Markenchecks ist erschreckend.
Damit die Goldbären so glänzen, wird Carnauba-Wachs verwendet. Das wird unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut.
Damit die Goldbären so glänzen, wird Carnauba-Wachs verwendet. Das wird unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut.

Berlin - Sie sind lecker und schnell hat man mal eine ganze Tüte genascht. Kaum eine Süßigkeit ist in Deutschland so beliebt wie Haribo Goldbären! Doch wie werden die fruchtigen Kult-Gummis eigentlich hergestellt?

Die ARD hat im Rahmen des Markenchecks mal genauer hinter die Kulissen geschaut - und eine erschreckende Entdeckung gemacht.

Was die Bärchen nämlich so glänzend macht, bringt Menschen in Brasilien Tag für Tag in Lebensgefahr: Carnauba-Wachs. Das stammt von einer Palme, die nur im Nordosten des südamerikanischen Landes wächst.

Im tiefsten Dschungel schuften hier Arbeiter mit 12 Kilo schweren Stangen bei über 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Geld gibt es dafür verhältnismäßig wenig. "Die Arbeitsbedingungen sind unmenschlich" stellt das Erste fest. Ständig fallen Strünke herunter, die durch ihre Stacheln zu Verletzungen führen können.

Sauberes Trinkwasser oder ein bequemer Schlafplatz? Fehlanzeige. Oft müssen die zum Teil illegalen, minderjährigen Arbeiter im Freien übernachten. Das brasilianische Strafgesetzbuch sieht diese Zustände nah an der Sklaverei.

Die Versuchung ist groß: Doch in jedem Haribo-Produkt ist das Wachs enthalten.
Die Versuchung ist groß: Doch in jedem Haribo-Produkt ist das Wachs enthalten.

Das Wachs, das hier abgebaut wird, ist laut ARD in allen Haribo-Produkten enthalten.

Die Zustände hingegen sind angeblich nicht bekannt:

"Wir danken Ihnen für den Hinweis und werden dieses Thema auch proaktiv über unsere Lieferanten nachverfolgen. Wir sind ein Unternehmen, was Kindern und Erwachsenen eine Freude machen will. Die Missachtung von sozialen und ethischen Standards können und wollen wir daher nicht akzeptieren.", heißt es auf Nachfrage der Journalisten vom Unternehmen.

Und noch ein weiterer Faktor macht die Produkte mehr als bedenklich...

Für Vegetarier und Veganer sind die Gummi-Tierchen ja schon längst tabu: Der Grund ist die Gelantine, die aus Schweineschwarte und Knochen hergestellt wird. Die wird vom Unternehmen "Gelita" geliefert, das seine Rohstoffe vom Fleischvermarkter Westfleisch bezieht. Tierschützer zeigten den Reportern erschreckende Videos von der Schweinehaltung.

Haribo wehrt sich gegen die Vorwürfe und gibt an, sich für "artgerechte Tierhaltung" einzusetzen. Auch der Hersteller behauptet, alle Schwarten würden "ausschließlich von gesunden Tieren, die in zugelassenen, zertifizierten Schlachthöfen geschlachtet wurden" stammen.

Das Gesamturteil von Markencheck: "Versuchung: enorm, Goldbar: überschätzt, Ökofaktor: bedenklich, Fairness: unzureichend".

Update, 26.10.2017: HARIBO hat zu den Vorfällen Stellung bezogen: "Einige Bilder aus der Sendung "Der HARIBO-Check" machen uns betroffen – die Zustände in dem gezeigten Schweinemastbetrieb und in den brasilianischen Plantagen sind nicht akzeptabel", so eine Sprecherin des Unternehmens.

"Wir sind aktuell dabei, genau nachzuvollziehen, in welchem Zusammenhang die in der WDR-Reportage gezeigten Schweinemast-Betriebe und Plantagen zu der Lieferkette von HARIBO stehen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, gemeinsam mit unserem Lieferanten den Verdachtsmomenten gegen die einzelnen Vorlieferanten nachzugehen. Wenn sich herausstellt, dass sie mit den in der Reportage gezeigten Zuständen übereinstimmen, werden wir selbstverständlich handeln und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln darauf hinarbeiten, dass die inakzeptablen Zustände abgestellt werden. Außerdem arbeiten wir an einer erneuten zeitnahen Lieferanten-Auditierung. Diese wird auch die Zulieferketten unserer Lieferanten umfassen – bis zu einzelnen Bauernhöfen – also weit über das gesetzliche Maß hinausgehen. Über den weiteren Fortgang werden wir die Öffentlichkeit informieren“, teile Haribo mit.

Fotos: DPA, DPA / Symbolbild

Läufer (30) bricht bei Marathon zusammen und stirbt! Top Anne will nicht? Deshalb geht sie nicht auf Sendung Top Mit dieser Aktion bekommt Ihr garantiert neuen Schwung ins Bett 13.384 Anzeige Starkregen und umgestürzte Bäume: "Fabienne" fegt über den Südwesten! 568 Sensations-Sieg von Kölner Hengst Khan bei 155.000-Euro-Rennen 297 So provokant sucht dieses Pirnaer Unternehmen nach Fachleuten 4.504 Anzeige Mann (45) stürzt aus Fenster und attackiert Arzt! 3.036 Stürmisch: "Fabienne" legt Bahn-Verkehr in Hessen lahm 397 Lust, im internationalen Einkauf zu arbeiten? Berliner Firma sucht Mitarbeiter 1.247 Anzeige Chethrin Schulze und Daniel Völz gemeinsam auf Oktoberfest gesichtet 2.372 Entscheidung in Sicht: Wird Maaßen doch nicht befördert? 1.211 Update Bluttat in der Innenstadt: Syrer geht mit Messer auf Passant los 34.794 Mädchen (15) wegen Mord an ihrer Mutter (†44) und Schwester (†19) verhaftet 7.371 Grausamer Verdacht: Tötete Mann seine Mutter mit Fön in der Badewanne? 1.241
Mit einem Geheimnis macht Pietro Lombardi seinen Fans Mut 1.442 Ducato liegt in Straßengraben: Doch warum fehlt vom Fahrer jede Spur? 3.298
Frau entdeckt Schlange im Hinterhof, doch das ist nicht der größte Schock 5.233 Schreckliche Bilder: Tierquäler schneidet Welpe das rechte Ohr ab 2.043 Damit jeder Bescheid weiß: Jens Büchner lässt sich Ego-Tattoo stechen 2.439 Nach Pocahontas: Neuer Song und Album-Termin von AnnenMayKantereit 1.779 Versuchte Tötung auf St. Pauli: Tatverdächtiger festgenommen! 2.281 0:5! HSV rotiert sich gegen Regensburg ins Desaster 218 Nach Oktoberfest-Besuch: Betrunkener stürzt vor Zug auf Bahngleise 1.575 Wegen ihrer Hautfarbe? Mann würgt junge Frauen 2.988 Nach Eklat der BVB-Fans: TSG spricht von Mordaufruf gegen Hopp! 1.301 Mann (48) stirbt nach Wohnhausbrand in Weinheim 691 Ärzte schicken Mutter mit kranker Tochter (5) nach Hause: Kurz darauf stirbt die Kleine 7.712 Nun doch! Denisé Kappès zeigt Gesicht von Freund Tim 1.124 Erwarten "Schwiegertochter gesucht"-Ingo und seine Annika Nachwuchs? 5.631 Trennungsschock bei Robbie Williams: Sie brannte mit seinem Kumpel durch! 10.617 Bundesweite Fahndung! Wer hat diese Frau mit ihren Babys gesehen? 3.074 Drama bei Wiesn-Besuch: Frau trennt sich Finger ab 6.081 Trotz Sturmtiefs: Deshalb gab es beim Reeperbahn-Festival neuen Besucherrekord! 68 Burka-Verbot! Hier wollen die Bürger, dass die Verschleierung verhindert wird 5.937 Großkreutz unter Tränen: "Wollte mit Fußball nichts zu tun haben!" 1.498 Kaltes Wetter, aber Cathy Lugner macht uns heiße Gedanken! 2.634 FDP-Vize Kubicki hat genug von Maaßen-Debatte und SPD: "Es wird Zeit, die Wähler zu befragen" 1.484 Verkauft dieser Souvenir-Shop am Ballermann wirklich Hitler-T-Shirts? 3.828 Krass! Polizei stoppt illegales Autorennen von London nach Frankfurt 2.444 Hambacher Forst: Einige Tausend protestieren gegen Abholzung 1.005 Mädchen steigt aus Bus und wird von 79-Jährigem auf widerliche Weise angefasst 766 Bei diesem Hollywood-Star gerät Til Schweiger ins Schwärmen 1.043 Wie verrückt ist das denn? Darum baden Forscher Kraken in Ecstasy! 1.486 Sorge um Karl Lagerfeld: Mit diesem Auftritt schockt der Designer die Fans 5.862 Riesenzoff auf Schalke: Di Santo laut Tedesco "Respektlos!" 1.593 Schlag ins Gesicht, Biss ins Bein: 28-Jähriger verletzt mehrere Polizisten! 3.244 Nach Show-Desastern: Letzte Sendung für Kiwi auf dem Lerchenberg! 15.416 "Es ist sehr schwer gerade": Lilly Becker redet sich Frust von der Seele 2.294 "Verrückte Uvula": Stefanie Giesinger überrascht mit ungewöhnlichem Detail im Mund 1.751 Ernte auf ein Drittel geschrumpft: Jetzt werden Zwiebeln richtig teuer 1.775