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ARD-Report: So schlimm müssen Menschen für Goldbären schuften

Die Ard haben mal genau überprüft, wie Haribo Goldbären hergestellt werden. Das Ergebnis des Markenchecks ist erschreckend.
Damit die Goldbären so glänzen, wird Carnauba-Wachs verwendet. Das wird unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut.
Damit die Goldbären so glänzen, wird Carnauba-Wachs verwendet. Das wird unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut.

Berlin - Sie sind lecker und schnell hat man mal eine ganze Tüte genascht. Kaum eine Süßigkeit ist in Deutschland so beliebt wie Haribo Goldbären! Doch wie werden die fruchtigen Kult-Gummis eigentlich hergestellt?

Die ARD hat im Rahmen des Markenchecks mal genauer hinter die Kulissen geschaut - und eine erschreckende Entdeckung gemacht.

Was die Bärchen nämlich so glänzend macht, bringt Menschen in Brasilien Tag für Tag in Lebensgefahr: Carnauba-Wachs. Das stammt von einer Palme, die nur im Nordosten des südamerikanischen Landes wächst.

Im tiefsten Dschungel schuften hier Arbeiter mit 12 Kilo schweren Stangen bei über 40 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Geld gibt es dafür verhältnismäßig wenig. "Die Arbeitsbedingungen sind unmenschlich" stellt das Erste fest. Ständig fallen Strünke herunter, die durch ihre Stacheln zu Verletzungen führen können.

Sauberes Trinkwasser oder ein bequemer Schlafplatz? Fehlanzeige. Oft müssen die zum Teil illegalen, minderjährigen Arbeiter im Freien übernachten. Das brasilianische Strafgesetzbuch sieht diese Zustände nah an der Sklaverei.

Die Versuchung ist groß: Doch in jedem Haribo-Produkt ist das Wachs enthalten.
Die Versuchung ist groß: Doch in jedem Haribo-Produkt ist das Wachs enthalten.

Das Wachs, das hier abgebaut wird, ist laut ARD in allen Haribo-Produkten enthalten.

Die Zustände hingegen sind angeblich nicht bekannt:

"Wir danken Ihnen für den Hinweis und werden dieses Thema auch proaktiv über unsere Lieferanten nachverfolgen. Wir sind ein Unternehmen, was Kindern und Erwachsenen eine Freude machen will. Die Missachtung von sozialen und ethischen Standards können und wollen wir daher nicht akzeptieren.", heißt es auf Nachfrage der Journalisten vom Unternehmen.

Und noch ein weiterer Faktor macht die Produkte mehr als bedenklich...

Für Vegetarier und Veganer sind die Gummi-Tierchen ja schon längst tabu: Der Grund ist die Gelantine, die aus Schweineschwarte und Knochen hergestellt wird. Die wird vom Unternehmen "Gelita" geliefert, das seine Rohstoffe vom Fleischvermarkter Westfleisch bezieht. Tierschützer zeigten den Reportern erschreckende Videos von der Schweinehaltung.

Haribo wehrt sich gegen die Vorwürfe und gibt an, sich für "artgerechte Tierhaltung" einzusetzen. Auch der Hersteller behauptet, alle Schwarten würden "ausschließlich von gesunden Tieren, die in zugelassenen, zertifizierten Schlachthöfen geschlachtet wurden" stammen.

Das Gesamturteil von Markencheck: "Versuchung: enorm, Goldbar: überschätzt, Ökofaktor: bedenklich, Fairness: unzureichend".

Update, 26.10.2017: HARIBO hat zu den Vorfällen Stellung bezogen: "Einige Bilder aus der Sendung "Der HARIBO-Check" machen uns betroffen – die Zustände in dem gezeigten Schweinemastbetrieb und in den brasilianischen Plantagen sind nicht akzeptabel", so eine Sprecherin des Unternehmens.

"Wir sind aktuell dabei, genau nachzuvollziehen, in welchem Zusammenhang die in der WDR-Reportage gezeigten Schweinemast-Betriebe und Plantagen zu der Lieferkette von HARIBO stehen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, gemeinsam mit unserem Lieferanten den Verdachtsmomenten gegen die einzelnen Vorlieferanten nachzugehen. Wenn sich herausstellt, dass sie mit den in der Reportage gezeigten Zuständen übereinstimmen, werden wir selbstverständlich handeln und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln darauf hinarbeiten, dass die inakzeptablen Zustände abgestellt werden. Außerdem arbeiten wir an einer erneuten zeitnahen Lieferanten-Auditierung. Diese wird auch die Zulieferketten unserer Lieferanten umfassen – bis zu einzelnen Bauernhöfen – also weit über das gesetzliche Maß hinausgehen. Über den weiteren Fortgang werden wir die Öffentlichkeit informieren“, teile Haribo mit.

Fotos: DPA, DPA / Symbolbild

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