Anne will wieder! Es geht um "Machtverlust"

Berlin - Anne Wills sonntäglicher Talk steht unter dem Motto "politisch denken, persönlich fragen", Zumindest wenn sie auf dem ARD-Programm steht. In letzter Zeit gab es einige Kritik, dass es Talk-Pausen gab - besonders in politisch brisanten Zeiten wie zuletzt wollte der ARD-Zuschauer Anne Will sehen... Aber da war einige Male Funkstille.

Die Gäste am 11.11.: Andrea Nahles, Peter Altmaier, Jürgen Trittin, Ursula Münch und Christoph Schwennicke.
Die Gäste am 11.11.: Andrea Nahles, Peter Altmaier, Jürgen Trittin, Ursula Münch und Christoph Schwennicke.  © ARD

Am Sonntag, dem 11. November, ab 21:45 Uhr ist Anne Will zurück im Ersten - nach 14-tägiger Pause. "Der Machtverlust - gelingt den Volksparteien ein Neuanfang?", so der Titel der Sendung.

Die Große Koalition sucht einen Weg aus der Krise. Während sich in der Union gleich mehrere Kandidaten für die Merkel-Nachfolge an der Parteispitze bewerben, will die SPD ihre Neuausrichtung durch ein Debattencamp vorantreiben.

In welche Richtung entwickelt sich die CDU nach Merkels Verzicht auf den Parteivorsitz? Kann die SPD in der Regierung wieder an Profil gewinnen? Und schafft die Große Koalition einen Neuanfang?

Das sind die Fragen, die Anne Will mit folgenden Gästen klären möchte:

  • Andrea Nahles (SPD), Parteivorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Bundestag
  • Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie
  • Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Bundestages
  • Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin
  • Christoph Schwennicke, Chefredakteur des "Cicero"
Vergangenen Sonntag: Statt "Anne Will" landete "Football Leaks" auf dem Bildschirm,
Vergangenen Sonntag: Statt "Anne Will" landete "Football Leaks" auf dem Bildschirm,  © DPA

Um die Will'schen Sende-Termine gibt es immer wieder Diskussionen. 30 Sendungen pro Jahr sind jeweils geplant - akute Polit-Szenarien lassen sich im Voraus allerdings nicht planen.

Am vergangenen Sonntag hatte sie erneut einen talkfreien Tag - und das trotz des Merkel'schen Bebens. Statt "Anne Will" landete "Football Leaks" auf dem Bildschirm (TAG24 berichtete).

Das Will'sche Ausdiskutieren des "Merkel-Bebens" musste auf eine sehr lange Bank geschoben werden. Auf den heutigen Sonntag also!

Auch im September gab's keinen Will-Talk.

Auch da gab's eine brisante politische Lage. Die GroKo wackelte, die SPD schwächelte, Horst Seehofer (69) trieb die Regierung mit seiner Maaßen-Causa vor sich her.

Damals hieß es vom Sender:

"Der NDR beauftragt die Will-Media, eine bestimmte Anzahl von Sendungen im Jahr zu produzieren. Die Sendetermine und Sendepausen werden frühzeitig auf das Jahr verteilt." Da könne man die "Talk-Lage" logischerweise noch nicht einschätzen (TAG24 berichtete).

Kurios auch das: Das Erste hätte Anne Will gern Ende Februar talken lassen, aber es scheiterte nach Angaben der ARD "an der erfolglosen Suche nach geeigneten Gästen" (TAG24 berichtete). Damals ging es um die Causa Martin Schulz und seinen Rückzug.

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