"Friss oder Stirb": Arbeitsloser geht auf Manager los

Luzern - Eine Wirtschaftsprofessorin wird tot aufgefunden.

Mike (Mišel Matičević) nimmt als "Rich Kid" Leonie Seematter (Cecilia Steiner) als Geisel.
Mike (Mišel Matičević) nimmt als "Rich Kid" Leonie Seematter (Cecilia Steiner) als Geisel.  © ARD Degeto/ORF/Daniel Winkler

Sie wurde mit einer Schere erstochen. Zur gleichen Zeit überquert der deutsche Arbeitslose Mike Liebknecht (Mišel Matičević, 48) die Grenze zur Schweiz.

Sein Ziel: die Villa eines Managers. Dort nimmt er die Familie als Geiseln. Was verbindet diese beiden Fälle? Das müssen Liz Ritschard (Delia Mayer, 51) und ihr Kollege Reto Flückiger (Stefan Gubser, 61) in ihrem neuen Fall "Friss oder stirb" herausfinden.

Vor dem Haus der Toten finden die Ermittler ein Auto, daran ein Schaden, der vom Fluchtwagen des Täters stammen könnten. Diese winzige Spur liefert Liz und Reto das fehlende Puzzleteil.

Denn: Die Lackproben führen zum Auto von Anton Seematter (Roland Koch, 59), dem CEO von Swisscoal. Dessen Tochter Leonie (Cecilia Steiner, 29) hat bei der ermordeten Professorin studiert.

Die Ermittler fahren zum Luxusanwesen der Familie. Dort geraten sie in ein Familiendrama.

Lohnt sich das Einschalten?

Eindeutig ja, denn nach einigen Anlaufschwierigkeiten nimmt die Geschichte Fahrt auf. Schnell kristallisiert sich das Thema heraus: Da oben die reiche arrogante Elite, die denkt, sich mit Geld alles kaufen zu können - in Euro, Franken, Dollar. Ganz egal wann und wie viel.

Dort unten der wegrationalisierte Arbeitnehmer, der seinem Chef chancenlos ausgeliefert ist und sich für läppische 2300 Euro brutto den Rücken krumm buckelt. Es entwickelt sich ein packendes Geiseldrama, bei dem es am Ende keine Gewinner gibt.

Titelfoto: ARD Degeto/ORF/Daniel Winkler

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