Hund halluziniert und kollabiert beim Spaziergang: Frau warnt andere Besitzer

Ardrossan - Nachdem ein Strandspaziergang für den Vierbeiner von Adele Moore beinahe mit dem Tod geendet hätte, wendet sich die Schottin warnend an andere Hundebesitzer.

In einer Tierklinik konnte der Hund wieder aufgepäppelt werden (Symbolbild).
In einer Tierklinik konnte der Hund wieder aufgepäppelt werden (Symbolbild).  © 123RF Bianca Grueneberg

Gemeinsam mit ihrer Nichte Melanie und Hündchen Trooper schlenderte die Frau den Strand "Ardrossan Beach" im Südwesten Schottlands entlang, als das Tier plötzlich zu halluzinieren begann.

Der 16 Monate alte Cockerspaniel war von einer angeschwemmten Qualle gestochen worden, was heftige Auswirkungen hatte.

"Sie fing an zu husten und ihre Augen wurden glasig", beschrieb die Hundebesitzerin gegenüber Express die Probleme, mit denen ihre Hündin kämpfte.

Schlimmer noch: Das Tier taumelte und brach zusammen, hatte zudem Probleme Wasser zu schlucken, das ihm verabreicht wurde.

Eilens wurde der Hund in eine TIerklinik gebracht und dort mit Steroiden und Medikamenten behandelt.

Das Tierchen konnte zum Glück wieder aufgepäppelt werden. Doch seitdem ist Adele Moore vorsichtiger, wenn sie das Haustier mit zum Spaziergang nimmt. "Auch wenn Ihr nur die kleinsten Quallen seht, nehmt Euren Hund einfach vom Strand weg", rät sie anderen Haltern.

"Sie können so gefährlich sein und ich würde es bedauern, wenn jemand das durchmacht, was ich erleben musste. Es war schrecklich!", berichtet die Schottin aus eigener Erfahrung.

Quallen sind häufig an Stränden zu finden. Zwar sind die Nesseltiere oft schon tot, doch Experten weisen extra noch einmal darauf hin, dass auch dann Quallen immer noch zustechen können. Was das für Folgen mit sich bringen kann, zeigt der Fall von Adele Moore und ihrem Cockerspaniel.

Eine tote Qualle am Strand (Symbolbild).
Eine tote Qualle am Strand (Symbolbild).  © Angelika Warmuth/dpa

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