Haus des Schreckens: Vater vergewaltigte 22 Jahre lang seine Tochter, sie bekommt vier Kinder von ihm

Arequito - Es ist der absolute Horror! In Argentinien hat ein Mann (59) 22 Jahre lang seine eigene Tochter (32) in einem heruntergekommenen Gartenhaus gefangen gehalten, sie sexuell missbraucht und immer wieder vergewaltigt. Die junge Frau gebar ihm vier Kinder (11, 13, 17 und 19).

Offenbar bedrohte der Vater seine eigene Tochter, um sie gefügig zu machen.
Offenbar bedrohte der Vater seine eigene Tochter, um sie gefügig zu machen.  © 123rf.com/primagefactory

Der Fall erinnert an den des Österreichers Josef Fritzl. Der inzwischen rechtskräftig verurteilte Straftäter hielt seine eigene Tochter 24 Jahre - von 1984 bis 2008 - in einer Keller-Wohnung gefangen. In dieser Zeit vergewaltigte er sie immer wieder und zeugte mit ihr sieben Kinder.

Laut "Daily Mail" flog der pädophile Argentinier in der vergangenen Woche auf. Das Haus, in dem seine Tochter so viel Leid ertragen musste, befindet sich in der Stadt Arequito in der Provinz Santa Fe.

22 Jahre lang soll der inzwischen 59-Jährige Maurer die damals noch Minderjährige immer wieder gequält und vergewaltigt und insgesamt vier Kinder mit ihr gezeugt haben, die ebenfalls in dem schmuddeligen Bungalow gefunden wurden.

Den Behörden erzählte die heute 32-jährige Tochter, dass ihr Vater sie seit ihrem neunten Lebensjahr sexuell missbraucht habe.

Die Flucht gelang der Frau in einem günstigen Augenblick, der Mann wurde festgenommen, die Ermittlungen laufen.

Ermittler finden Schusswaffen auf Grundstück

Bei der Untersuchung des Tatortes fand die Polizei auch zwei Schusswaffen auf dem Grundstück, das die Einheimischen "Haus des Schreckens" nennen - in Anlehnung an Josef Fritzl. Den vier Kindern sollen biblische Namen gegeben worden sein.

Staatsanwalt Juan Pablo Banos erzählte einem lokalen Radiosender, dass der Vater wahrscheinlich mit Drohungen die Kontrolle über seine Tochter behielt und sie ihm aus Angst nicht entkam. Vermutlich benutzte er auch die Waffen, um sie einzuschüchtern und sie dazu zu bringen, sich seinen sexuellen Wünschen zu unterwerfen.

Besonders schockierend: Die Nachbarn wussten, was los war. Mehrfach versuchten sie, die Behörden zu informieren. Von Seiten der Polizei wurde ihnen aber nur mitgeteilt, dass sie nichts tun könne. Es sei denn, das mutmaßliche Opfer beschuldige seinen Vater des Fehlverhaltens.

DNA-Test soll Klarheit schaffen

Von seiner Ehefrau soll der Mann bereits seit Jahren getrennt sein. Seine Tochter sagte: "Von dem Moment an, als meine Mutter das Haus verließ, wurde ich die Frau meines Vaters. "Er hat mich verprügelt, mit einem Schlagstock durch das Haus gejagt und mich missbraucht. Er bedrohte mich ständig und ich fürchtete um mein Leben. Er sagte, er würde mich töten, wenn ich jemandem davon erzähle."

Ein DNA-Test soll nun Klarheit schaffen, ob die vier Kinder von ihm stammen.

Angeblich bedrohen nun Mitglieder ihrer Familie die Frau, damit sie die Anzeige gegen ihren Peiniger zurückzieht. "Sie denken nicht darüber nacht, was passiert ist. Ich will, dass er im Gefängnis verrottet. Und ich möchte Gerechtigkeit."

Titelfoto: 123rf.com/primagefactory

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