USA entwickeln neuen Kampfjet, doch der birgt eine tödliche Gefahr für die Piloten

Die sogenannten "Stealth Fighter" können unter dem feindlichen Radar hindurchfliegen.
Die sogenannten "Stealth Fighter" können unter dem feindlichen Radar hindurchfliegen.  © DPA

Arizona - Es sollte die neue Super Luftwaffe werden: Der "Stealth Fighter" kann unerkannt unter feindlichem Radar hindurchfliegen. Doch nun wurde ihm Startverbot erteilt: Lebensgefahr!

Und das nicht etwa für den Feind, der damit bekämpft werden soll, sondern für die Besatzung selbst.

Wie der Wired berichtet, beklagten sich die Piloten über taube Gliedmaßen und extremen Schwindel, sie glaubten in Ohnmacht zu fallen.

Im Kampfeinsatz, der volle Konzentration erfordert, wären solchen Beschwerden natürlich tödlich.

Dass der Körper beim Flug mit einem solchen Jet nicht genügend Sauerstoff bekommt, ist üblich. Neu ist jedoch, dass sich so viele unabhängig voneinander über die Zustände im Cockpit beschweren.

Denn im F-35, so der Name des neuen Jets, sitzen die Soldaten so eng beieinander, dass sie nicht einmal den Kopf wenden können. Zudem tragen sie einen unförmigen Druckanzug. Durch die Beschleunigung sind sie dann auch noch zeitweise der neunfachen Erdanziehungskraft ausgesetzt.

Auch der Kommandant der Piloten sieht die Schwierigkeiten ein: "Das ist ein vielschichtiges Problem, und ich fürchte, dass das Zusammenwirken einer Unzahl an kleinen Faktoren diese Ereignisse verursacht", sagte Brook Leonard auf einer Pressekonferenz.

Mittlerweile dürfen die 55 F-35s nicht starten. Der Hersteller des Beatmungssystems hat zudem ein Software-Update aufgespielt. Wann die Kampfflieger wieder starten sollen, ist jedoch unklar.

Für die deutsche Bundeswehr werden übrigens keine dieser Tarnkappenflieger entwickelt. Lediglich China, Russland und die USA nutzen diese Luftwaffe.


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