Diese Frau will unbedingt mit ihrem Freund schlafen, doch es gibt ein Problem

Seit vier Monaten sind Kaylee und Robbie ein Paar. Die beiden haben sich auf dem College kennengelernt.
Seit vier Monaten sind Kaylee und Robbie ein Paar. Die beiden haben sich auf dem College kennengelernt.

Arizona - Seit vier Monaten sind Kaylee und Robbie ein Paar. Die beiden sind unheimlich glücklich und verliebt, verbringen jede freie Minute miteinander. Nur miteinander schlafen können sie nicht...

Denn Kaylee hat ein Problem. Sie leidet unter dem Mayer Rokitansky Küster Hauser-Syndrom, hat weder einen Uterus, einen Zervix, noch eine vaginale Öffnung. Geschlechtsverkehr ist dadurch unmöglich für die junge Frau.

Für Kaylee schon immer belastend. Als sie Robbie im letzten Collegejahr kennenlernte, haderte sie lange damit, wann sie ihm davon erzählen soll. "Ich habe einen Monat lang gebraucht, bis ich ihm von meiner Erkrankung erzählen konnte. Er war erst total verwirrt, doch dann hat er gesagt, er würde mich unterstützen und dass es nichts daran ändern würde, wie sehr er mich liebt", zitiert die New York Post die junge Frau.

Für ihn sei der sexuelle Aspekt in ihrer Beziehung nicht so wichtig, betont Robbie. Trotzdem legt er jeden Monat 50 Dollar zurück, um seiner Liebsten irgendwann eine Operation zu ermöglichen.

Für Kaylee würde damit ein großer Traum in Erfüllung gehen. Deshalb hat sich das Paar nun entschlossen, den Sparkurs ein wenig zu beschleunigen und eine Crowdfunding-Kampagne zu starten.

Kaylees Schwester Amanda hat die Kampagne im Netz gestartet.
Kaylees Schwester Amanda hat die Kampagne im Netz gestartet.  © Screenshot/change.org

Immerhin kostet der Eingriff rund 15.000 Dollar.

"Ich freue mich darauf, endlich mit meinem Partner intim zu werden. Auch wenn ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mit dem Ersten Mal bis zur Ehe warten möchte. Aber die Möglichkeit zu haben, das muss sich schon fantastisch anfühlen", schwärmt die Studentin.

Mittlerweile wurden schon über 10.000 Dollar gespendet. Peinlich ist der jungen Frau die Kampagne nicht. Denn da ihre Krankenversicherung den Eingriff nicht bezahlt, ist das Paar auf die Hilfe anderer angewiesen.

"Ich bin enttäuscht von meiner Versicherung, die behauptet, das wäre ein kosmetischer Eingriff oder eine Geschlechtsumwandlung. Ja, meine Vagina sieht aus als jede andere, nur dass da eben kein Loch ist, wo eins sein sollte."

Vor dem Ersten Mal nach der Operation hat sie trotzdem Angst. "Ich bin echt nervös, weil ich mir unsicher bin, ob die alles richtig machen oder es dann vielleicht total weh tut", gesteht Kaylee. Ihre Freunde und Familie stehen jedoch voll und ganz hinter ihr.

Falls sie keine Kinder bekommen kann, hat ihre Schwester schon eingewilligt, diese auszutragen, denn Kaylee hat einen fast normalen Eisprung.

So schnell, wie sich die Spendensumme erhöht, können Kaylee und Robbie sich wohl bald wirklich in den Laken wälzen...


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0