Ärzte dachten, sie wäre schwanger: Frau kämpft nach Spinnenbiss um ihr Leben

Claressa Coleman kämpfte nach einem Spinnenbiss um ihr Leben.
Claressa Coleman kämpfte nach einem Spinnenbiss um ihr Leben.

Arkansas - Claressa Coleman (29) aus dem US-Bundesstaat Arkansas sprang dem Tod gerade so noch von der Schippe, nachdem sie von einer Spinne gebissen wurde. Dabei dachten die Ärzte zunächst, sie wäre "bloß" schwanger!

Die giftige Spinne hatte zugebissen, während Claressa nichtsahnend neben ihrem Mann schlief. Sie erinnert sich nur daran, dass es sich angefühlt hatte, als hätte man ihr mit einer Nadel in die Schulter gestochen. Allerdings vermutete sie zu diesem Zeitpunkt noch, dass es nur eine nervige Mücke gewesen war.

Am Morgen danach ging die 29-Jährige wie gewohnt zur Arbeit. Doch kurz darauf musste sie sich wegen heftiger Magenkrämpfe übergeben, sodass ihr Chef sie wieder nach Hause schickte. Die junge Mutter war allerdings so schwach, dass sie bei einer Tankstelle Halt machen musste. Dort erbrach sie erneut und fiel dann in Ohnmacht. Als sie wieder zu sich kam, machte sie sich sofort auf den Weg zu einem Krankenhaus.

In der Klinik waren die Ärzte zunächst völlig auf dem Holzweg. "Sie fragten, ob ich schwanger wäre. Sie vermuteten, dass die Krämpfe Wehen sein könnten", erklärt Claressa der Daily Mail. Was in diesem Moment keiner wusste: Die Schmerzen kamen von dem Spinnengift, welches sich in ihrem Körper weiter ausbreitete.

Erst eine Blutuntersuchung brachte Klarheit. Eine Braune Einsiedlerspinne hatte sie gebissen. Und zu allem Übel reagiert die US-Amerikanerin auch noch allergisch darauf. Insgesamt einen Monat lang kämpfte Claressa um ihr Leben.

Abgesehen davon, dass sie dabei zwei Kilo zunahm und sich um den Biss schmerzhafte Geschwüre bildeten, - die operativ entfernt werden mussten, - versagten auch noch ihre Nieren. Die junge Frau hing lange Zeit an einem Dialysegerät. Auch ihr Herz litt unter dem Gift der Webspinne.

Nach Wochen hatte Claressa den Kampf gegen den Biss endlich gewonnen. "Ich muss mich noch erholen, aber ich bin so dankbar, dass ich lebe." Wer der Mutter helfen möchte, kann ihr über diese Internetseite Geld spenden.

Eine Braune Einsiedlerspinne.
Eine Braune Einsiedlerspinne.  © Screenshot/Wikipedia

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