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Armin-Mueller-Stahl stellt in Dresden aus

Dresden - Der Schauspieler und Multitalent Armin Mueller-Stahl (84) eröffnete am Sonnabend eine Verkaufsausstellung eigener Werke in den Walentowski-Galerien im Hotel Kempinski. Mopo24 traf ihn zum Interview.
Armin Mueller-Stahl (83) präsentierte am Sonnabend die Bilder seiner neuen Ausstellung in den Walentowski-Galerien.
Armin Mueller-Stahl (83) präsentierte am Sonnabend die Bilder seiner neuen Ausstellung in den Walentowski-Galerien.

Von Guido Glaner

Dresden - Großer Bahnhof für Armin Mueller-Stahl. Der 83-jährige Alleskönner in Sachen Kunst eröffnete am Sonnabend eine Verkaufsausstellung eigener Werke in den Walentowski-Galerien im Hotel Kempinski (bis 14. Dezember).

Gut 120 Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen sind zu bestaunen und im Verkaufsangebot, zu haben im günstigsten Preissegment für um die 200 Euro, in der Spitze für über 30 000 Euro.

Ein Teil des Verkaufserlöses wird Mueller-Stahl dem Müttergenesungswerk spenden. Manch hochkarätiger Prominenter ließ den Künstler zur Vernissage hochleben.

Daniela Schadt (54), Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck (74) und Schirmherrin des Müttergenesungswerks, sprach. Björn Engholm (75), Ex-SPD-Chef und guter Freund Mueller-Stahls, hielt eine Laudatio.

Am Rande der Ausstellungseröffnung hatte die MOPO Gelegenheit, mit Armin Mueller-Stahl darüber zu sprechen, warum er zurzeit lieber Maler ist als Schauspieler, wo er seine Motive findet und wie er über den Freitod seines Schauspieler-Freundes Robin Williams (†63) denkt.

Armin Mueller-Stahl im Interview mit MOPO-Redakteur Guido Glaner.
Armin Mueller-Stahl im Interview mit MOPO-Redakteur Guido Glaner.

MOPO24: Herr Mueller-Stahl, Sie spielen in Filmen, machen Musik, schreiben Bücher und malen leidenschaftlich. Zuletzt konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Malerei alles andere beiseitedrängt.

Armin Mueller-Stahl: Ich spiele unentwegt Geige und gebe sogar Konzerte. Aber mein Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Malerei, das stimmt.

Die Schauspielerei dagegen, sie ist weit weg. Aber wer weiß? Sollte ich mit 90 Lust haben zu spielen, dann mache ich halt wieder einen Film. Zurzeit drängt mich nichts dazu.

Mein Freund Christopher Plummer wollte einen Film mit mir machen. Zwei alte Herren. Ich habe ihm abgesagt.

MOPO24: Schaut man auf Ihre Bilder, fällt auf, dass Sie sich hauptsächlich für Menschen zu interessieren scheinen. Woher nehmen Sie Ihre Themen?

Links das Gemälde „Trauer um Whitney Houston“; rechts das Bild „Victor Jara“.
Links das Gemälde „Trauer um Whitney Houston“; rechts das Bild „Victor Jara“.

Armin Mueller-Stahl: Es sind Situationen, die mich bedrücken oder anderweitig bewegen, die mich malen lassen. Das ist mein Weg, die Gefühle, die ich in mir habe, loszuwerden. Meine Motive sind meist Menschen und sehr oft bekannte Persönlichkeiten, weil ich gern in ihren Gesichtern lese.

Landschaftsbilder von mir werden Sie wenige finden. Mir fehlt das Talent dafür, die Natur so darzustellen, wie der liebe Gott sie geschaffen hat.

MOPO24: Zur Ausstellung gehört ein großformatiges, verstörendes Bild der Sängerin Whitney Houston, die vor zwei Jahren gestorben ist. In Ihrer Darstellung hat sie kein Gesicht. Haben Sie sie persönlich gekannt?

Armin Mueller-Stahl: Ich habe sie nicht gekannt. Aber ihre Musik, ihre Stimme hat eine Zeit lang Amerika dominiert.

"Selbst als Narr" (links); "Hamlet in Amerika" (rechts)
"Selbst als Narr" (links); "Hamlet in Amerika" (rechts)

Es ist doch ein Jammer, wenn ein Mensch sich auf solche Weise kaputtmacht, wie sie es getan hat. Das hat mich sehr beschäftigt. Ich wollte eigentlich ein anderes Bild malen. Dieses kam heraus.

MOPO24: Gut bekannt waren Sie mit Ihrem Kollegen Robin Williams, der sich im August das Leben nahm. Wussten Sie von seinen Depressionen? Hat Sie sein Freitod überrascht?

Armin Mueller-Stahl: Robin war ein wirklich guter Freund. Wir haben einen Film zusammen gemacht, „Jakob der Lügner“, das war 1999.

Abends beim Essen, nach den Dreharbeiten, hat er manchmal mir zur Freude improvisiert. Danach fiel er jedes Mal förmlich in sich zusammen. Er hatte sich leergespielt.

Ich habe seinen Tod nicht vorausgesehen, das wäre zu viel gesagt. Aber ich habe mir gedacht, dass diese Labilität in seinem Wesen nicht folgenlos bleiben würde.

MOPO24: Haben Sie auch ihn gemalt?

Armin Mueller-Stahl: Ich habe ihn gezeichnet, aber das Bild ist nicht in der Ausstellung. Es ist bei mir zu Hause.

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