Wenger widerspricht dem FC Bayern: "Überraschende Geschichte"

München - Arsène Wenger hat der Darstellung des FC Bayern bezüglich eines möglichen Engagements als Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister widersprochen.

Arsène Wenger ist als neuer Bayern-Trainer offenbar noch im Rennen. (Archiv)
Arsène Wenger ist als neuer Bayern-Trainer offenbar noch im Rennen. (Archiv)  © Mike Egerton/PA Wire/dpa

Nicht er habe sich in München angeboten, sondern er sei von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge angerufen worden, sagte der Franzose dem TV-Sender beIN Sports.

"Er hat mich gefragt, ob ich Interesse hätte, weil sie nach einem Trainer suchen", sagte der 70-Jährige, der beim FC Arsenal in London eine Ära geprägt hatte.

Die Bayern hatten der "Bild" am Donnerstag mitgeteilt, Wenger habe bei Rummenigge angerufen und sich nach dem Trainer-Job erkundigt. Der Elsässer sei aber "keine Option" bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac.

"Das ist eine überraschende Geschichte", sagte Wenger und berichtete von dem Anruf von Rummenigge, den er zunächst nicht habe entgegennehmen können. "Aus Höflichkeit" habe er dann zurückgerufen und "maximal vier bis fünf Minuten" mit dem Bayern-Vorstandschef gesprochen.

"Ich habe ihm gesagt, dass ich darüber nicht nachgedacht habe und dass das ein wenig Zeit braucht. Wir haben zusammen entschieden, in der kommenden Woche wieder zu telefonieren. (...) Das ist die wahre Geschichte".

Arsène Wenger und Karl-Heinz Rummenigge sollen ihr Telefonat lediglich verschoben haben. (Archiv)
Arsène Wenger und Karl-Heinz Rummenigge sollen ihr Telefonat lediglich verschoben haben. (Archiv)  © Victoria Jones/PA Wire/dpa

Titelfoto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

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