Schülerin (15) missbraucht und 15 Meter in den Tod geworfen: Erhält der Täter endlich seine Strafe?

Aschaffenburg - Fast 40 Jahre nach der Tötung einer Schülerin in Aschaffenburg hat die Staatsanwaltschaft gegen den 57 Jahre alten Verdächtigen Anklage wegen Mordes erhoben.

Die historische Aufnahme zeigt den Fundort der Leiche im Schlossgarten von Aschaffenburg.
Die historische Aufnahme zeigt den Fundort der Leiche im Schlossgarten von Aschaffenburg.  © Polizeipräsidium Unterfranken

Dem damals 17-Jährigen werde zur Last gelegt, die Jugendliche am Abend des 18. Dezember 1979 im Schlosspark in Aschaffenburg erwürgt zu haben, teilte der leitende Oberstaatsanwalt am Freitag mit.

Der Angeklagte befinde sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Er schweige zu den Vorwürfen. Mehrere Medien berichteten zuvor darüber.

Der heute 57-Jährige soll das 15-jährige Mädchen sexuell missbraucht, dann ermordet und über eine Brüstung 15 Meter in die Tiefe geworfen haben. Eine Polizeieinheit zur Aufklärung von Altfällen war auf die Spur des Verdächtigen gekommen.

Die Polizei hatte den Mann Mitte Mai festgenommen.

Das Foto zeigt links den Ordner "Altfallermittlungen" in welchem die Akten zu der toten Schülern über Jahrzehnte lagen.
Das Foto zeigt links den Ordner "Altfallermittlungen" in welchem die Akten zu der toten Schülern über Jahrzehnte lagen.  © Polizeipräsidium Unterfranken

Titelfoto: Polizeipräsidium Unterfranken

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