Fahndung! Hat dieser Mann seine eigene Tochter (16) ermordet?

Aschaffenburg - Wo ist der 44 Jahre alte Hashem Nassan? Er ist dringend tatverdächtig, seine eigene Tochter, Mezgin Nassan (16), getötet zu haben.

Die Montage zeigt zwei Fotos des gesuchten Syrers Hashem Nassan.
Die Montage zeigt zwei Fotos des gesuchten Syrers Hashem Nassan.  © Polizeipräsidium Unterfranken

Zum Hintergrund: Bereits am 9. Dezember hatten Spaziergänger in einem Waldstück bei Aschaffenburg-Gailbach und der Gemeinde Haibach ein menschliches Skelett im Unterholz gefunden (TAG24 berichtete).

Am gestrigen Mittwoch gab die Polizei in Unterfranken zusammen mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg die Ergebnisse der Obduktion bekannt. Die Knochen sind die sterblichen Überreste der 16-jährigen Mezgin Nassan. Die Jugendliche aus Syrien wurde seit Mai 2017 vermisst. Offenbar starb sie durch ein Gewaltverbrechen. Ihr Vater, Hashem Nassan (44) gilt demnach als dringend tatverdächtig (TAG24 berichtete).

Die Fahndung nach dem 44-Jährigen läuft bereits seit Anfang Juni 2017 in anderer Sache. Der Grund dafür: Wenige Wochen nach dem Verschwinden seiner Tochter soll Hashem Nassan sich mit Mezgins 23 Jahre altem Freund am Aschaffenburger Floßhafen getroffen, den jungen Mann mit einer Stichwaffe angegriffen und ihn am Hals schwer verletzt haben. Seitdem ist der 44-Jährige auf der Flucht.

Im Ausland oder in Deutschland?

Der Gesuchte ist circa 180 Zentimeter groß und von kräftiger Statur.

Er hat dunkelbraunes Haar und Geheimratsecken. Laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft könnte er sich im Ausland oder in Deutschland aufhalten.

Im Zusammenhang mit der Fahndung nach Hashem Nassan fragt die Polizei auch, wer am oder um den 4. Mai 2017 einen dunkelblauen Peugeot 206 im Bereich des Findbergs in der Gemeinde Haibach unweit von Aschaffenburg bemerkt hat?

Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 060218571732 entgegen.

Zahlreiche Polizisten durchsuchten ein Waldstück bei Aschaffenburg.
Zahlreiche Polizisten durchsuchten ein Waldstück bei Aschaffenburg.  © News5/Merzbach

Titelfoto: Polizeipräsidium Unterfranken

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