Hund treibt auf gefrorenem Fluss: Dramatische Rettung!

Der neun Jahre alte Labrador Hardy wurde gerettet, nachdem er im eiskalten Fluss gefangen war.
Der neun Jahre alte Labrador Hardy wurde gerettet, nachdem er im eiskalten Fluss gefangen war.

Ashington (England) - Ein unerschrockener Inspektor wagte sich zur Rettung von Labrador Hardy auf den nur halb zugefrorenen Fluss und rutschte auf den Knien zu dem armen Tier.

Der schwarze Labrador musste gerettet werden, weil er auf das gefrorene Wasser hinausgelaufen war und eingebrochen ist.

Auch die Feuerwehr war am Fluss Wansbeck in Northumberland beteiligt. Inspektor Jaqui Miller ist der Held, der den neun Jahre alten Rumtreiber in Sicherheit brachte.

Ein nahe gelegener Ruderclub am "Black Close Bank" hatte vergangenen Mittwoch Alarm ausgelöst, dass ein Hund schon eine für eine Stunde lang im Eis gefangen sei. Schnell rückte die Feuerwehrmannschaft an, befestigten Inspektor Miller sicher an einem Seil, damit sie sie leicht wieder an Land ziehen konnten. Der Inspektor arbeitete sich mit einem Eispickel über den eisigen Fluss voran.

Hund Hardy war weit vom Ufer entfernt und schon halb im gefrorenen Wasser versunken. Mit seinen Pfoten klammerte er sich mit letzter Kraft am Rand der Eis-Schollen.

Hardys Rettung wurde per Videokamera aufgenommen

Hardy hatte nur einen kleinen Schnitt an seiner Pfote und war unterkühlt.
Hardy hatte nur einen kleinen Schnitt an seiner Pfote und war unterkühlt.

Inspektor Miller erklärte im Chronical: "Wir waren wirklich besorgt um den armen Hardy, der etwa eine Stunde im eiskalten Wasser im Eis steckengeblieben war. Er war mit seinem Herrchen spazieren und rannte wie gewohnt zum Fluss." Die Tage zuvor gab es Minusgrade um die sechs Grad unter Null. Das Wasser war daher noch gefroren. Eis trieb auf dem Fluss.

"Ich stellte sicher, dass ich sicher am Seil befestigt war und über das Eis gestartet war. Als ich mich Hardy näherte, konnte ich ihn wimmern hören und ich rief ihn immer wieder, um den armen Hund zu beruhigen. Ich schaffte es, ihn an seinem Kragen zu packen und ihm zu helfen, sich auf das Eis zu stemmen."

Die Feuerwehrmänner zogen dann an dem Seil, das am Profi-Retter befestigt war, und zogen ihn an Land zurück.

Hardy hatte nur einen kleinen Schnitt an seiner Pfote und war unterkühlt. Aber Inspektor Miller warnt: "Hundebesitzer sollten niemals versuchen, ihr Tier selbst zu retten! Als ausgebildeter Wasserrettungsoffizier mit Spezialausrüstung konnte ich einschätzen, dass es für mich sicher war, Hardy zu erreichen."

Und wie geht's dem "Eis"-Hardy? "Er ist ein starker Hund, der es gewohnt ist, sogar in der Nordsee zu schwimmen. Daher schien er von allem unbeeindruckt zu sein und war einfach glücklich, zu Hause zu sein."


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