Nach Asien mit Kleinkindern reisen geht nicht? Geht doch!

Campen mit Kleinkindern? Schon in Deutschland eine Herausforderung, in Asien erst recht.
Campen mit Kleinkindern? Schon in Deutschland eine Herausforderung, in Asien erst recht.

Wenn die Eltern passionierte Globetrotter und Weltenbummler sind, stellen sie sich die Frage, ob sie mit Nachwuchs nur noch dazu verdammt sind, mit dem Wohnmobil durch Europa zu reisen.

Nichts gegen Wohnmobile oder Europa, da gibt es auch unheimlich tolle Landschaften und faszinierende Länder zu entdecken. Aber wenn es einen doch auch in die Ferne zieht, dann können schon Bedenken entstehen, ob man dem Nachwuchs zuliebe erst einmal ein paar Jahre auf die geliebte Fernreise verzichten muss.

Zudem ist auch für manche Eltern die Vorstellung eines Campingurlaubs nicht gerade verlockend.

Um es vorwegzunehmen, man muss nicht generell auf eine Reise nach Bali oder Sri Lanka verzichten. Natürlich kommt es auch immer auf das Kind an.

Spielen ist international - und klappt auch in Asien wunderbar.
Spielen ist international - und klappt auch in Asien wunderbar.

Manche Kinder sind unkompliziert und tragen schon den Reisevirus der Eltern in sich, manche sind schon etwas komplizierter. Jedoch kann eine gemeinsame Reise in ein fremdes Land das Band zwischen Eltern und Kindern auf eine Art festigen, wie es sonst nicht möglich wäre.

Die Kinder ändern nicht grundsätzlich das Verhalten, egal, ob sie auf einem deutschen Spielplatz sind oder am Strand in Thailand.

Man muss auf Junior aufpassen und schauen, dass er sich nicht alles Mögliche in den Mund steckt. Wenn er einen Trotzanfall hat, ist es egal, ob es im Supermarkt um die Ecke passiert oder vor einem Essenstand in Indonesien.

In Asien werden übrigens die Passanten wahrscheinlich zudem freundlicher reagieren und man erntet nicht vorwurfsvolle oder genervte Blicke wie in Deutschland.

Blonde Kinder fallen in Asien auf und werden oft bewundert.
Blonde Kinder fallen in Asien auf und werden oft bewundert.

In den meisten Ländern sind die Menschen viele Kinder gewohnt, ganz im Gegensatz zu Deutschland. Da ist es völlig normal, wenn die Kinder zwischen den Tischen laufen oder einfach auch mal weinen.

Wenn sie auch noch blond sind, dann ist einem die Aufmerksamkeit der Einheimischen sicher. Man bekommt ungeahnte Hilfsangebote und prompt auch einen anderen Zugang zur fremden Kultur.

Kinder sind wunderbare Eisbrecher und helfen bei der Völkerverständigung.

Waren die Eltern noch kinderlos auf eigene Faust unterwegs, erleben sie das Land mit dem Sprössling auf eine neue und viel intensivere Art und Weise, denn die Einheimischen kommen von selbst auf einen zu und fangen an, Kontakt zu knüpfen.

Mit Schulkindern sind Eltern an die Ferienzeiten gebunden.
Mit Schulkindern sind Eltern an die Ferienzeiten gebunden.

Ist das Kind noch nicht schulpflichtig, sollte man diese Zeit noch ausnutzen, denn man wird lang genug beim Reisen an die Schulferien gebunden sein. In vielen Länder wie Thailand oder Laos herrscht während unserer Sommerferien Regenzeit, so dass dann diese Länder als potentielle Reiseziele wegfallen.

Immerhin bietet sich dann Indonesien als Alternative an und Bali ist mit seinen Tempeln und den Stränden auch für Kinder ein Paradies. Endlich können die Kinder draußen spielen und toben und auch neue Seiten an sich entdecken.

Welches Stadtkind kennt schon Hühner oder Enten oder Rinder?

In Asien gehören Tiere zum Straßenbild dazu. Das ist für die Kinder eine völlig neue Erfahrung und sie lernen auf einer Reise unheimlich viel

Kinder finden auf Reisen oft neue Interessen: Insektenforschung zum Beispiel.
Kinder finden auf Reisen oft neue Interessen: Insektenforschung zum Beispiel.

Die neue Umgebung kann auch zu neuem Verhalten führen. So kann es durchaus passieren, dass die Kinder auf einmal ihre Leidenschaft für Insekten oder Blumen entdecken.

Auch die entspannteren Eltern, die unterwegs nicht vom Job gestresst sind, haben mehr Zeit für den Nachwuchs und gemeinsame Erlebnisse intensivieren das Zusammensein. Das entspannt auch die Kinder.

Zudem profitieren die Eltern von der Entdeckungsfreude des Nachwuchses.

Sie lernen die Welt wieder durch Kinderaugen zu sehen. Blumen am Wegesrand oder fremde Früchte, exotische Kleidung, alles fasziniert die Kinder und so werden die Dinge, die die Eltern vielleicht schon viele Male gesehen, aber nicht mehr bewusst wahrgenommen haben, neu entdeckt.

Mit Kids sind mehr Pausen fällig - Das schadet aber nicht.
Mit Kids sind mehr Pausen fällig - Das schadet aber nicht.

Mit Kleinkindern ist man auch gezwungen, langsamer zu reisen, denn sie brauchen öfter Pausen und man kann nicht die Sehenswürdigkeiten in der Weise abarbeiten wie damals, als man noch allein unterwegs war.

Die neue Langsamkeit tut den Eltern ebenfalls gut und selbst wenn sie schon Thailand, Indonesien oder Sri Lanka kennen, werden sie es mit kindgerechtem Tempo noch einmal neu entdecken.

Das langsame Reisen ist intensiver und die ganze Familie kann deutlich tiefer in das Land und die fremde Kultur eintauchen.

Im Allgemeinen lässt sich auch sagen, dass das Reisen mit Kindern sicherer ist als das Reisen allein oder als Paar.

Kein Kindergarten auf Reisen heißt auch keine Virus-Wellen. Das Kind ist häufig gesünder als zuhause.
Kein Kindergarten auf Reisen heißt auch keine Virus-Wellen. Das Kind ist häufig gesünder als zuhause.

Natürlich sollte man nicht in Krisengebiete reisen und die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes ernst nehmen, aber die Einheimischen fühlen sich oft für Familien mitverantwortlich und passen auf, dass den Kindern nichts passiert.

Desinteresse und von Kindern genervt sein gibt es in Asien einfach nicht.

In der Regel werden die Kinder übrigens auf Reisen nicht öfter krank wie Zuhause.

Der Ansteckungsherd KiTa fällt weg.

Die Kinder sind den ganzen Tag an der frischen Luft und essen viel Obst und Gemüse, das in den Anbauländern viel intensiver schmeckt als die Flugmango und importierte Banane Zuhause.

Gesundheitscheck für die Kids vor der Reise und dann kann´s losgehen.
Gesundheitscheck für die Kids vor der Reise und dann kann´s losgehen.

Laut Baby-Walz sollte man in jedem Fall vor der Abreise mit dem Kinderarzt sprechen, sich über Impfungen informieren und eine sinnvolle Reiseapotheke zusammenstellen.

Das beruhigt und in den meisten asiatischen Metropolen und touristischen Zentren entspricht die medizinische Versorgung mindestens westlichen Standards.

Mit der nötigen Vorbereitung und Planung sollte daher nichts einer unvergesslichen Reise mit dem Kleinkind entgegenstehen.


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