Hier gingen die meisten Schiffe unter

Die "Ocean Dream" sank 2016.
Die "Ocean Dream" sank 2016.  © dpa (Symbolbild)

Asien - Um das Bermuda-Dreieck im West-Atlantik ranken sich wilde Gerüchte und Geschichten, laut denen dort zahlreiche Flugzeuge und Schiffe spurlos verschwunden gingen. Doch eine Erhebung der Allianz Global Corporate & Specialty zeigt, dass in einer ganz anderen Seeregion im Jahr 2016 wesentlich mehr Schiffe gesunken sind.

Die Rede ist von Südostasien. In dem Gebiet um Südchina, Indonesien, und die Philippinen gingen im Vorjahr 23 von 85 aufgelisteten Fracht- und Passagierschiffen auf Grund.

Dazu haben sich elf Schiffsunglücke vor den Küsten von Japan, Korea und Nordchina abgespielt. Was Europa betrifft, liegt die Region des östlichen Mittelmeers und des Schwarzen Meeres vorn, während das Bermuda-Gebiet in dem Report kaum erwähnt wird.

Wie der Stern berichtet, handelt es sich bei den meisten untergegangenen Wasserfahrzeugen um Frachtschiffe, nur wenige Passagierschiffe waren Teil einer Katastrophe auf hoher See.

Statistisch betrachtet gingen die meisten Schiffe an einem Freitag unter, während Samstag der sicherste Wochentag für die Schifffahrt war.

Allerdings möchte der Untergangs-Report kein neues Horror-Szenario heraufbeschwören. Denn im Vergleich zu 2015, wo insgesamt 101 gesunkene Schiffe gezählt wurden, ging die Zahl der untergegangenen Frachter mit 85 sogar zurück.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0