Asyl-Kompromiss: NRW-SPD gegen geschlossene Transit-Zentren

Düsseldorf - In einer gemeinsamen Erklärung hat sich die Spitze der nordrhein-westfälischen SPD gegen geschlossene Transitzentren an drei Grenzübergängen an der deutsch-österreichischen Grenze ausgesprochen.

Sebastian Hartmann und die Spitze der SPD in NRW haben ihren Standpunkt zum Asyl-Kompromiss in der Union klargemacht.
Sebastian Hartmann und die Spitze der SPD in NRW haben ihren Standpunkt zum Asyl-Kompromiss in der Union klargemacht.  © DPA

"Klar ist: Mit der SPD gibt es keine geschlossenen Lager", heißt es in dem Schreiben, das SPD-Chef Sebastian Hartmann, der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty und Achim Post, der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion, am Mittwoch veröffentlichten.

Nach den Vorstellungen der Union sollen bereits in anderen EU-Staaten registrierte Asylbewerber von den Zentren aus in diese Länder zurückgeführt werden.

"Wir sind über das Verhalten der sogenannten Schwesterparteien CDU und CSU in den letzten Tagen und Wochen entsetzt", heißt es in dem Schreiben weiter.

"Diese Vorgänge sind einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik." Das Unionspapier sei nicht durch den Koalitionsvertrag gedeckt.

Titelfoto: DPA


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