So schwer haben es Asylbewerber auf dem Berliner Arbeitsmarkt

Ein Flüchtling aus Syrien (l) in einem Büro der Agentur für Arbeit neben zwei Sachbearbeitern.
Ein Flüchtling aus Syrien (l) in einem Büro der Agentur für Arbeit neben zwei Sachbearbeitern.  © DPA

Berlin - Anerkannte Asylbewerber in Berlin haben es schwer, schnell auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Ende Oktober waren in der Hauptstadt gut 28.000 Menschen mit Fluchthintergrund arbeitssuchend gemeldet. Die meisten von ihnen - 25.700 - bezogen Hartz IV- Leistungen.

Das geht aus Daten der Arbeitsagentur hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Der Anteil der Geflüchteten an der Gesamtzahl der Arbeitssuchenden in der Hauptstadt liegt demnach bei 8,3 Prozent. Arbeits- und Ausbildungsplätze gelten als wichtige Voraussetzung für eine gelungene Integration.

Ein Haupthindernis sind ungenügende deutsche Sprachkenntnisse bei vielen Zuwanderern. "Das Thema Sprache ist extrem wichtig, auch bei den Auszubildenden", so die Arbeitsagentur.

Titelfoto: DPA


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