20 neue Asylunterkünfte in Leipzig geplant

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Ernst-Grube-Halle bleibt bestehen - ist von dem neuen Konzept nicht betroffen.
Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Ernst-Grube-Halle bleibt bestehen - ist von dem neuen Konzept nicht betroffen.

Leipzig - In Leipzig sollen in den nächsten Wochen und Monaten zwanzig neue Standorte zur Unterbringung von Flüchtlingen entstehen. Das gab Sozialbürgermeister Thomas Fabian (59, SPD) am Mittwoch bei der Vorstellung des neuen Wohnkonzeptes für Asylbewerber bekannt.

Damit wurde auf die veränderten Flüchtlingszahlen eingegangen. Zusätzlich zu den bisher erwarteten 3000 Flüchtlingen rechnet OB Burkhard Jung (57, SPD) bis Jahresende nun mit 2400 zusätzlichen Menschen.

Laut einem Bericht der Leipziger Volkszeitung will die Stadt deshalb noch dieses Jahr neun neue Unterkünfte zur Verfügung stellen, 2016 sollen weitere elf folgen - darunter zwei Containerstädte, zwei Neubauten und eine ehemalige Messehalle.

35 weitere Objekte werden noch auf ihre Tauglichkeit hin geprüft.

Zu den neuen Objekten gehört unter anderem auch ein Teil des Robert-Koch-Klinikums an der Nikolai-Rumjanzew-Straße. Zunächst sollen sechs Monate lang Asylbewerber in das Gebäude Nr. 10 einziehen, das bisher die Geschäftsräume der Rheuma-Liga Sachsen beherbergte. Genauere Infos gibt es dazu zur Zeit noch nicht.

Laut LVZ sind auch in Paunsdorf auf dem Hainbuchenweg und in Sellerhausen-Stünz in der Zweenfurter Straße Unterkünfte geplant.

Die Kosten für die zusätzlichen Objekte liegen laut Thomas Fabian im zweistelligen Millionenbereich.

Fotos: dpa/Peter Endig, imago/Sebastian Willnow


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