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Asyldebatte bringt Chemnitzer auf die Straße

Chemnitz - Etwa 400 Asyl-Gegner der Bewegung „Chemnitz wehrt sich“ gingen am Samstag zum zweiten Mal auf die Straße. Parallel demonstrierten erstmals auch Flüchtlinge selbst, unterstützt durch Linke - zusammen ebenfalls rund 400. Sie sprachen sich öffentlich für Solidarität mit Flüchtlingen und gegen Rassismus aus.
Vom Schillerplatz zogen die Asyl-Gegner von "Chemnitz wehrt sich" zum Hauptbahnhof.
Vom Schillerplatz zogen die Asyl-Gegner von "Chemnitz wehrt sich" zum Hauptbahnhof.

Von Diana Drechsel und Bernd Rippert

Chemnitz - Etwa 400 Asyl-Gegner der Bewegung „Chemnitz wehrt sich“ gingen am Samstag zum zweiten Mal auf die Straße. Parallel demonstrierten erstmals auch Flüchtlinge selbst, unterstützt durch Linke - zusammen ebenfalls rund 400.

Sie sprachen sich öffentlich für Solidarität mit Flüchtlingen und gegen Rassismus aus.

„Es ist das erste Mal, dass diejenigen die Initiative ergreifen, um die es nunmal geht. Es ist ein großes Zeichen aller Chemnitzer, die heute hier sind“, sagt Stadträtin Petra Zais (57, Grüne).

„Flüchtlinge leben isoliert und haben Angst“, sagte Organisatorin Shagayegh Sahandi (29) am Theaterplatz. Erstmals meldeten sich auch Asylbewerber zu Wort.

Ein Flüchtling sagte: „Gebt uns eine Chance. Wir wollen arbeiten und studieren, aber die Behörden verweigern das.“

Die Demonstration der Flüchtlinge bewegte sich mit bannern vom Theaterplatz aus zum Karl-Marx-Monument.-
Die Demonstration der Flüchtlinge bewegte sich mit bannern vom Theaterplatz aus zum Karl-Marx-Monument.-

Mit Bannern und Sprechchören zogen die Demonstranten zum Karl-Marx-Kopf.

Marko Schmidt (25) vom sächsischen Flüchtlingsrat forderte: „Gegen die Residenzpflicht, für das Recht auf Arbeit, Wohnung, Sprachkurse und Bildung.“

Um 16 Uhr gingen die Teilnehmer friedlich nach Hause.

Ohne Vorkommnisse, so Polizeisprecherin Heidi Hennig (59), verlief auch die Kundgebung von „Chemnitz wehrt sich“ am Schillerplatz.

Mehrere Redner forderten ein Ende der Flüchtlingsaufnahme. Darunter eine Frau aus Schneeberg: „Die schleppen Krankheiten ein wie TBC.“

Reiner Drechsel (72) von der Wählervereinigung „Pro Chemnitz“ behauptete, dass die meisten Flüchtlinge kriminell seien „und uns den Islam aufzwingen wollen“.

Die Demonstranten zogen im Regen zum Bahnhof, dort löste sich die Kundgebung auf.

So berichtete MOPO24 am Samstag von der Demonstration.

KOMMENTAR

SCHARFE TÖNE

Von Bernd Rippert

Am Sonnabend demonstrierten zwei Gruppen im Zentrum. Am Theaterplatz erstmals die Flüchtlinge sowie Linke, am Schillerplatz die Asylgegner. So unterschiedlich die Ansichten, so unterschiedlich war das Auftreten.

Die Flüchtlinge erklärten vorsichtig ihre Anliegen, vermieden ein lautes Auftreten. Bei den Asylgegnern dagegen herrschte eine latente Aggression.

Beispiele gefällig? Die Veranstalter der Demo forderten von der Presse, dass sie nicht fotografiert werden - obwohl die Kundgebung öffentlich war.

Gleichzeitig wurde die Presse beschimpft, dass sie „niemals“ objektiv berichte. Ein Reporter wurde bedroht. „Verpiss Dich“, forderte ein Rechter.

Ein Demonstrant schlug am Ende mit einem Regenschirm nach einem Fotografen. Auch der Tonfall gegenüber Flüchtlingen wird aggressiver und radikaler.

Ein Redner sagte: „Die Asylbewerber sind überwiegend kriminell und wollen uns den Islam aufzwingen.“

Langsam aber sicher legen die Rechten ihre Zurückhaltung und ihre „bürgerliche“ Fassade ab. Wenn sie so weitermachen, werden sie gar nichts erreichen, sich nur endgültig ins gesellschaftliche Abseits manövrieren.

Fotos: Sven Gleisberg, Ernesto Uhlmann

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