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Pegida und Asyl: Forscher untersuchen, wie Dresden tickt

Dresden - Eine wissenschaftliche Studie bringt es ans Tageslicht: Dresdner sind nicht contra Asyl eingestellt, zumindest nicht die Mehrheit der Bürger. Und es gibt eine Überraschung zum Thema Pegida.
Die Wissenschaftler um Stefan Fehser (links) befragten im Juni 421 Personen per Telefon.
Die Wissenschaftler um Stefan Fehser (links) befragten im Juni 421 Personen per Telefon.

Von Torsten Hilscher

Dresden - So also tickt Dresden wirklich. Eine wissenschaftliche Studie bringt es ans Tageslicht: Dresdner sind nicht contra Asyl eingestellt, zumindest nicht die Mehrheit der Bürger. Und es gibt eine Überraschung zum Thema PEGIDA.

Die Wissenschaftler vom Institut für Soziologie der TU Dresden befragten von Anfang bis Mitte Juni 421 Personen am Telefon, 219 davon ausdrücklich und ausschließlich zum Thema Asyl. Eine für solche Umfragen ziemlich geringe Zahl, dafür aber wegen der exakten Methodik aussagekräftig. Beteiligt war das Kulturbüro Sachsen.

Das sind die Fakten:

40,6 % der Dresdner „hat Verständnis und Sympathie für Menschen, die in Deutschland Asyl suchen“, sagt Stefan Fehser. Der Diplom-Soziologe ist mit seinem Team verantwortlich für die Studie.

39 % sind noch unentschlossen, welche Positionen sie zum Thema einnehmen.

20,4 % der Befragten zeigten Feindlichkeit gegen Asylsuchende.

52 % sind einverstanden, wenn in ihrer Nachbarschaft ein Asylheime entsteht.

56,4 % nehmen Asylbewerber nicht als Bedrohung für unsere Kultur wahr.

48,8 % sind nicht der Meinung, dass die Asylsuchenden nur kommen, um den Sozialstaat auszunutzen.

48,1 % finden, Deutschland sollte strenge Regeln bei der Aufnahme von Asylsuchenden haben.

Laut Studie lehnen 60,1 Prozent die Inhalte von PEGIDA ab.
Laut Studie lehnen 60,1 Prozent die Inhalte von PEGIDA ab.

Thema PEGIDA:

Die Inhalte von PEGIDA übrigens finden laut Studie bei der Dresdner Bevölkerung wenig Zuspruch.

12 % der Befragten stimmen den Positionen der Bewegung zu, davon wiederum sind nur 2,3 Prozent, die Bachmann [&] Co. vollständig beipflichten.

60,1 % lehnen die Inhalte von PEGIDA ganz ab

33,7 % davon distanzieren sich sehr deutlich von den Inhalten.

Thema direkte Zuwanderung:

78,6 % der Befragten lehnten ab, dass man Muslimen die Zuwanderung untersagen sollte.

56,4 Prozent der Befragten sehen in Asylbewerbern keine Bedrohung.
56,4 Prozent der Befragten sehen in Asylbewerbern keine Bedrohung.

Wie gingen die Wissenschaftler vor?

Es wurden Einstellungen, Stimmungen und Vorstellungen in der Bevölkerung ermittelt. Weil sich viele Sachverhalte in Umfragen aber nicht direkt herausfinden lassen, sondern nur über einer Reihe von Indikatoren ein Bild ergeben, wurden am Telefon verschiedene Standpunkte vorgelesen. Die angerufenen Dresdner konnten sich dann jeweils positionieren.

Die Antwortmöglichkeiten lagen auf eine Spannweite von „1 - Lehne diese Aussage voll und ganz ab“ bis „5 – Stimme dieser Aussage voll und ganz zu“. Mit den Werten 2, 3 oder 4 konnten die Meinung abgestuft werden.

Die beschriebenen vier Positionen, deuten jeweils darauf, ob die befragte Person Sympathie für Asylsuchende hat oder ob sie deutliche Abwertung gegenüber Asylsuchenden offenbart. Niemand wurde aufgrund einer einzelnen Aussage pauschal beurteilt, hieß es.

Konzeption und Realisierung der Umfrage entstand aus dem Forschungsprojekt „Die Abwertung der Anderen“ am Dresdner Institut für Soziologie unter Mitwirkung von Studenten, die sich seit Oktober 2014 mit der Thematik befassten.

Die Telefoninterviews wurden durch Studenten im CATI-Labor der TU erhoben.

Drei eindeutige Schwächen der Studie:

1. Seit dem Zeitpunkt der Umfrage (Juni 2015) hat sich das Bild zu Asylbewerbern, Heimen in der Nachbarschaft und (unkontrollierter) Einwanderung vermutlich stark verschoben.

2. Die Anzahl der Befragten (421) ist für einen repräsentativen Bevölkerungsschnitt zu gering. Denn Dresden hat 540.000 Einwohner.

3. Es wurden nur Dresdner mit Festnetzanschluss befragt. Viele junge Leute haben aber nur noch Handys, fielen dadurch raus.

Fotos: Steffen Füssel, Christian Essler, dpa/Oliver Killig

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