Schiedsrichter vor seinem Haus krankenhausreif geprügelt

Athen - Erneut Gewalt im griechischen Fußball: Am Mittwoch ist ein Schiedsrichter der höchsten Liga - der Superliga - vor seinem Haus in der mittelgriechischen Stadt Larissa von vier Vermummten zusammengeschlagen worden.

Der Schiedsrichter sei am Kopf und am Knie verletzt und werde in einem Krankenhaus der Stadt Larissa ärztlich behandelt. (Symbolbild)
Der Schiedsrichter sei am Kopf und am Knie verletzt und werde in einem Krankenhaus der Stadt Larissa ärztlich behandelt. (Symbolbild)  © 123RF

Dies berichteten übereinstimmend griechische Sport-Nachrichtenportale.

"Wir verurteilen die abscheuliche Tat", sagte der Präsident des lokalen Fußballverbandes von Larissa, Dimitris Bouchlariotis dem griechischen Sportradio Sport FM.

Der Überfall hänge mit der Eigenschaft des Schiedsrichters zusammen, teilte er weiter mit und kündigte an, alle Spiele der örtlichen Liga werden aus Protest am kommenden Wochenende nicht ausgetragen.

Der Schiedsrichter sei am Kopf und am Knie verletzt und werde in einem Krankenhaus der Stadt Larissa ärztlich behandelt. Es bestehe keine Lebensgefahr, berichteten griechische Medien.

Wie es aus Kreisen des griechischen Fußballverbandes hieß, haben sich bereits die UEFA und die FIFA gemeldet und gefordert, dass der Fall gründlich geprüft wird. Der griechische Fußball wird seit Jahren von Ausschreitungen und Gewalt in und um die Fußballplätze überschattet.

In den vergangen zehn Jahren hatten Unbekannte wiederholt Schiedsrichter angegriffen. In einem Fall wurde sogar mit einer Bombe das Geschäft eines Schiedsrichters in der Hafenstadt Kalamata vollständig zerstört.

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