Schlimmes Familiendrama: Ehemalige TV-Praktikantin und Bruder werden von eigener Mutter erschossen

Atlanta (USA) - Erin Edwards hatte eine vielversprechende Zukunft vor sich, nun wurde sie Opfer des erweiterten Suizids ihrer Mutter. Die 20-jährige NBC-Praktikantin und ihr Bruder wurden zu Hause von der eigenen Mutter erschossen.

Erin Edwards, links mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zu sehen, war eine engagierte Studentin und junge Journalistin.
Erin Edwards, links mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zu sehen, war eine engagierte Studentin und junge Journalistin.  © Montage: Twitter Screenshot @NicoleCarrWSB / @WAal

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch nahe der Stadt Atlanta in den USA.

Erin Edwards und ihr 24 Jahre alter Bruder Christopher wurden zu Hause von ihrer Mutter erschossen, bevor sie die Waffe gegen sich selbst richtete und sich somit das Leben nahm.

Die furchtbare Tat kam für die gesamte Familie völlig überraschend. Die Kinder hatten ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Marsha Edwards. Die polizeilichen Ermittler suchen laut "New York Post" verzweifelt nach einem Motiv.

Erin war Studentin an der Boston University und arbeitete während der Sommermonate als Praktikantin im Digitalteam des TV-Sender "NBC 4 New York".

"Wir alle in der Nachrichtenredaktion waren nur schockiert, diese Nachricht zu hören", sagte Moderator Stefan Holt in einer Nachrichtensendung am Donnerstag.

"Erin war eine besondere Person - ausgelassen, fröhlich und eine begabte Reporterin, die einfach eine Leidenschaft für den Journalismus hatte und dies auch zeigte", fügte er hinzu.

Die Mutter Marsha Edwards gründete eine Zulieferfirma für medizinische Geräte. Der Vater der Kinder und Ex-Ehemann Dr. Chris Edwards arbeitet als Chirurg in Atlanta.

Er erfuhr am Mittwoch vom tragischen Tod seiner ehemaligen Frau und seiner beiden erwachsenen Kinder. Die gesamte Familie sowie Bekannte und Angehörige befinden sich in einem Zustand der Trauer und des Schocks.

Ob die Behörden die Umstände des erweiterten Suizids der Mutter noch aufdecken können, ist unklar.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. In diesem Fall hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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